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Kurtaxe: Dresdner Hoteliers klagen

Dresdner Hoteliers wehren sich gegen die geplante Kurtaxe für private Übernachtungsgäste der Elbestadt. Ein Unternehmer habe im Interesse aller Beherbergungsbetriebe der Landeshauptstadt einen Normenkontrollantrag beim Oberverwaltungsgericht (OVG) Bautzen eingereicht, teilte der Dresdner Regionalverband des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) jetzt mit. Demnach soll auch die von der Stadt vom 1. Februar an geplante Satzung zur Kurtaxe bis zu einer Entscheidung des OVG außer Kraft gesetzt werden. Den geplanten Bestimmungen zufolge müssen Touristen, die in der Stadt übernachten, pro Tag zusätzlich 1,30 Euro bezahlen. Dienstreisende und Gäste unter 18 Jahren sind von der Kurtaxe ausgenommen. Die Stadt erhofft sich von der Abgabe Mehreinnahmen von jährlich rund fünf Millionen Euro. Bundesweit hatten bisher Gerichte nach Angaben der Dehoga die Erhebung von Bettensteuern und Kulturabgaben in Kommunen wie Köln, Dortmund oder Trier für unwirksam erklärt.

Einschränkungen in Bangkok

Touristen in der thailändischen Hauptstadt müssen sich in den kommenden Tagen auf massive Einschränkungen einstellen. Die Regierungsgegner wollen am 13. Januar Bangkok komplett lahmlegen, kündigte Protestführer Suthep Thaugsuban an. Laut Auswärtigem Amt ist mit erheblichen Beeinträchtigungen und größeren Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Reisende sollten ihre Planungen anpassen und längere Verzögerungen einplanen. Das gelte auch für die Verbindung zum Flughafen. Derzeit ist die Lage in Bangkok nach Aussage der Tourismusbehörde jedoch relativ ruhig. Alle Touristenattraktionen seien geöffnet.

Lutherstädte: zu wenige gute Hotels

Sachsen-Anhalt hat nach Einschätzung des landeseigenen Tourismusverbandes zu wenig hochwertige Hotels. „Wir haben zwar genug Betten insgesamt, aber zu wenige Hotels mit ansprechender Qualität“, sagt Lars-Jörn Zimmer, der Chef des Verbandes. Auch angesichts des Reformationsjubiläums 2017 dürfe es nicht sein, dass Touristen Wittenberg oder Eisleben besuchten, dann aber in Leipzig übernachteten. Insbesondere in den Lutherstädten gebe es erhebliche Defizite.

Brückenschlag über den Mekong

Eine neue Brücke über den Mekong verbindet Thailand und Laos: Das 480 Meter lange und 300 Millionen US-Dollar teure Bauwerk erleichtert Touristen den Grenzübergang zwischen der nordthailändischen Stadt Chiang Saen und dem laotischen Huay Xai, das für viele Reisende als „Tor zu Laos“ gilt. Leidtragende der neuen zweispurigen Brücke sind die Fährleute, die bisher vor allem an den Warenströmen über den Fluss verdient haben.

Vural Öger startet wieder

Eigentlich war zu vermuten, dass Vural Öger, Hamburger mit türkischen Wurzeln, 2010 nach dem Verkauf seines Unternehmens Öger Tours an Thomas Cook mit dem Veranstaltergeschäft abgeschlossen hatte. Doch nun kehrt der 71-Jährige mit dem Veranstalter V.Ö. Travel ins Geschäft mit dem Türkei-Tourismus zurück. Aus „Spaß an der Arbeit“, jedoch auch, um das Agenturgeschäft seiner Tochter Nina in Istanbul zu sichern. Denn der Vertrag mit Öger Tours läuft aus und der neue Eigentümer Thomas Cook arbeitet seit langem mit einer anderen Incomingagentur in der Türkei zusammen. Ein „V. Ö. Travel“-Katalog soll Mitte Januar erscheinen. Tsp

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