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Polen und Spanien punkten

Noch nie machten so viele Deutsche Urlaub in Polen wie im vergangenen Jahr: 5,3 Millionen Bundesbürger blieben 2013 eine Nacht oder länger in dem Nachbarland. Das sei ein Anstieg von mehr als zehn Prozent, teilt das Polnische Fremdenverkehrsamt mit. Insgesamt kamen 2013 etwas mehr als 15,8 Millionen Touristen ins Land – eine Million oder sieben Prozent mehr als 2012. Deutschland ist mit einem Anteil von rund einem Drittel das wichtigste Herkunftsland für den polnischen Tourismus. Auch Spanien vermeldet Positives: Im vergangenen Jahr reisten 9,8 Millionen deutsche Urlauber an, 5,8 Prozent mehr als 2012. Deutschland ist nach Großbritannien (14,3 Millionen) der zweitwichtigste Quellmarkt für den spanischen Tourismus. Tsp

Ägypten bricht ein

Wegen der Unruhen meiden immer mehr Urlauber Ägypten. Der Umsatz in der dortigen Tourismusbranche brach im vergangenen Jahr um 41 Prozent auf umgerechnet 4,35 Milliarden Euro ein, wie der zuständige Minister Hischam Saasu jetzt sagte. Der Notenbank zufolge fielen die wichtigen Tourismuseinnahmen allein von Juli bis September 2013 um mehr als die Hälfte auf 688 Millionen Euro. Zugleich sank die Zahl der Übernachtungen im Gastgewerbe um 57 Prozent auf 15 Millionen. Reuters

Gewalt in Mexiko

Teile der Pazifikküste Mexikos gelten als gefährliches Pflaster. Das Auswärtige Amt rät deshalb dringend vor dem Besuch des Bundesstaates Michoacán zwischen Acapulco und Guadalajara ab. Nach bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen der Drogenmafia und Bürgerwehren hat das Militär die Kontrolle übernommen. Eine weitere Eskalation in der betreffenden Unruheregion sei nicht ausgeschlossen, schreibt das Amt. Tsp

Bitcoins in Las Vegas

In zwei Hotels in der Spielerstadt Las Vegas kann jetzt mit der Internetwährung Bitcoin bezahlt werden. Der Eigentümer des Las Vegas Casino Hotels und des Golden Gate Hotels kündigte an, er sei „stolz“, dass die beiden Hotels die ersten Casino-Institutionen seien, die diesen Schritt wagten. Derek Steven zufolge ist die Währung an den Rezeptionen beider Hotels, in einem Souvenirshop sowie in zwei Restaurants erlaubt. In den Casinos der Hotels wird allerdings weiter herkömmliche Währung verlangt. dpa

Neue Blitzableiter für Christus

Die durch Blitzeinschlag beschädigte Christusstatue (Cristo Redentor) in Rio de Janeiro wird derzeit wieder instand gesetzt. Zudem werden neue Blitzableiter installiert, um das Wahrzeichen der Stadt besser zu schützen. Touristen werden von den Bauarbeiten nicht beeinträchtigt, da die Ausbesserungen vor und nach den Öffnungszeiten erledigt werden. Die Kosten in Höhe von etwa 540 000 Euro werden von der Erzdiözese Rio und von privaten Geldgebern übernommen. dpa

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