Reise : NACHRICHTEN

Gelbfieber in Brasilien

Die Gefahr, in Brasilien mit dem Erreger des Gelbfiebers infiziert zu werden, ist deutlich angestiegen. Darauf weist das CRM Centrum für Reisemedizin, Düsseldorf, hin. Es empfiehlt Reisenden, sich mindestens zwei Wochen vor Abreise in einer Gelbfieberimpfstelle beraten zu lassen. Neue Gelbfieberausbrüche werden aus den Bundesstaaten São Paulo und Rio Grande do Sul gemeldet. Im Bundesstaat São Paulo erkrankten dieses Jahr 18 Personen, von denen bisher acht starben. Ein Übertragungsrisiko besteht in weiten Teilen Brasiliens, insbesondere in den küstenfernen Regionen, etwa im touristisch beliebten Iguazú-Nationalpark.

Schlechte Zeiten für Mallorca

Auf der spanischen Ferieninsel Mallorca sind in den Osterferien die Urlauber weggeblieben. Viele Hotels hatten aufgrund der geringen Nachfrage gar nicht erst ihre Pforten geöffnet, berichtete jetzt die Zeitung „Diario de Mallorca“. Am stärksten betroffen vom Rückgang der Urlauberzahl ist die Gegend von Palmanova und Magaluf, westlich der Inselhauptstadt Palma. In dieser Urlauberhochburg, die vor allem von britischen Touristen besucht wird, sind noch zwei Drittel der Hotels geschlossen. In Palma sind zwar alle Herbergen geöffnet, die Zimmer aber nur zu gut einem Drittel belegt. Mehr Andrang herrscht in der deutschen Urlauberhochburg Playa de Palma. Das Wegbleiben der Urlauber wird auf die Wirtschaftskrise und die Kurseinbußen des britischen Pfunds zurückgeführt.

Mietwagen Mangelware

Im kommenden Sommer könnte es in den Urlaubsländern eine Leihwagenknappheit geben. Davor warnt Kai Sannwald, der Chef des Mietwagenbrokers Sunny Cars. Die Vermieter hätten ihr Angebot wegen der Wirtschaftskrise um bis zu 20 Prozent reduziert. Erste Folgen seien bereits sichtbar: Zu Pfingsten sei etwa auf Mallorca kaum noch ein Auto zu bekommen. Anbieter wie Europcar dementieren Engpässe. Jeder Kunde, der ein Fahrzeug buche, bekomme am Urlaubsziel auch eines, sagt Roland Keppler, neuer Vorsitzender der Geschäftsführung von Europcar.

Preissturz bei Familienreisen

Die Tui-Tochter 1-2-fly reduziert bei ihren Autoreiseangeboten die Preise in 36 Häusern um bis zu 581 Euro, meldet das Unternehmen. Tsp

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