Reise : NACHRICHTEN

Urlaubspfarrer gut beschäftigt

Die Urlaubsseelsorger in deutschen Feriengebieten stellen sich in diesem Sommer vermehrt auf Hilfestellung ein. Viele Familien fragten sich, ob der diesjährige Urlaub der letzte sei, den sie sich noch leisten könnten, sagte der Vorsitzende des Arbeitskreises „Freizeit, Erholung und Tourismus“ in der Evangelischen Kirche in Deutschland, Stefan Ark Nitsche. „Es werden mehr existenzielle Fragen und Ängste von Urlaubern auf die Seelsorger zukommen.“ Die Pfarrer sollten nicht in Panikmache einstimmen, sondern da sein und zuhören, sagte der Nürnberger Regionalbischof bei einer Tagung von Kur- und Urlauberpfarrern aus ganz Deutschland in der Evangelischen Akademie Tutzing. Die Menschen wünschten sich Spiritualität. Wichtig seien Rituale wie Reisesegen, ein Gästebuch für Fürbitten und vor allem Gottesdienste. epd

Mehr „Blaue Flaggen“ in Italien

Italien hat für die Qualität seiner Strände in diesem Jahr mehr „Blaue Flaggen“ der Umweltstiftung FEE erhalten. 113 Orte der Apenninenhalbinsel mit insgesamt 227 Stränden erhielten die Auszeichnung für eine gute Wasserqualität und umweltfreundliche Strandeinrichtungen. Die meisten Orte mit der Auszeichnung gibt es mit jeweils 16 in den Regionen Toskana, Ligurien und Marken. Übersicht im Internet unter www.feeitalia.org . dpa

Karibik mit Rabatt

Gut zwei Monate nach dem mehrwöchigen Generalstreik auf den französischen Karibikinseln will Frankreich den Tourismus in den Überseegebieten mit Schnäppchenpreisen wieder ankurbeln. Einwöchige Aufenthalte mit Flug und Unterkunft seien ab 500 Euro zu haben, erklärte jetzt Übersee-Staatssekretär Yves Jego. „Nach den Spannungen und den Ausschreitungen wollen wir zeigen, dass nun wieder sonnige Zeiten angebrochen sind.“ Die Unruhen, die Anfang März endeten, hatten den Tourismus auf den Karibikinseln Guadeloupe und Martinique um etwa 30 Prozent einbrechen lassen. dpa

Keine Christusstatue in Kaufbeuren

Die weltweit größte Christusstatue wird auch nicht in Kaufbeuren aufgestellt. Nachdem das katholische Bistum Augsburg dem Vorhaben eine Absage erteilt hat, werde die Stadt das Vorhaben nicht weiter verfolgen, hieß es. Zuvor hatte sich schon die evangelische Kirche gegen die Errichtung einer 55 Meter hohen Christusfigur mit angeschlossenem Pilgerhotel ausgesprochen. Mit iher Höhe überragt die Statue die berühmte Christusfigur über Rio de Janeiro um 17 Meter. Hinter dem Projekt steht der Hamburger Immobilienmakler Harry Vossberg.

Grundidee in Kaufbeuren war, den rückläufigen Tourismus mit dem Projekt zu beleben. dpa

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