Reise : NACHRICHTEN

Betrug mit Ferienhäusern

Jetzt beginnt sie wieder – die Zeit, in der potenzielle Betrüger schöne Feriendomizile zu „unschlagbaren Preisen“ im Internet anbieten. Aktuell wurden dem Ferienhausverband VDFA erneut Fälle aus Spanien, besonders auf Ibiza, gemeldet. Der Verband rät zu erhöhter Skepsis, zum Beispiel bei relativ günstigen Preisen besonders in der Hauptsaison. Geschädigte oder diejenigen, die sich bei einem Ferienhausangebot unsicher sind, können sich beim Verband melden, per E-Mail unter info@vdfa.de oder telefonisch unter 02 28 / 22 75 90 60.

Hotelpreise sinken

Hotels in der ganzen Welt müssen derzeit mit Preisnachlässen werben. Wo das am stärksten der Fall ist, hat das Webportal Citysam.de in einer repräsentativen Studie weltweit ermittelt. Den stärksten Einbruch bei den Übernachtungspreisen hat das exorbitant teure Moskau mit 42 Prozent zu verzeichnen, gefolgt von Las Vegas mit 41 Prozent und London mit 39 Prozent. Die Hotelpreise in den deutschen Städten sind vergleichsweise wenig betroffen. Düsseldorf hat mit 27 Prozent den stärksten Einbruch zu verzeichnen. In Hamburg sind die durchschnittlichen Übernachtungspreise nur um zwei Prozent auf 103 Euro (Doppelzimmer pro Nacht), in Berlin um fünf Prozent auf 87 Euro und in München um sieben Prozent auf 106 Euro pro Doppelzimmer und Nacht gefallen. Leipzig hingegen ist offenbar so gefragt, dass dort die Preise um vier Prozent auf 75 Euro gestiegen sind. Ausgewertet wurden die Hotelpreise ab April 2009 von weltweit mehr als 60 000 Hotels im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Bahncard zur Probe

Mit einer neuen Bahn card 25 „auf Probe“ können Gelegenheitsfahrer für 25 Euro jetzt vier Monate die Rabattkarte der Bahn testen. Bei 25 Prozent Rabatt auf den Normalpreis rechnet sich nach Angaben der Bahn das Angebot beispielsweise schon bei einer Hin- und Rückfahrt von Köln nach Berlin. In Kombination mit den Sparpreisen ließen sich sogar bis zu 62,5 Prozent sparen. Die Probe-Bahncard 25 ist vom 14. Juni bis 12. Dezember in allen DB-Reisezentren, DB-Agenturen und unter www.bahn.de erhältlich. Sie gilt für die 2. Klasse und ist ab dem Ausstellungsdatum vier Monate gültig.

Rettung am Mount Kenya

Eine Bergambulanz soll Touristen am Mount Kenya künftig bei Unfällen und Gesundheitsproblemen zu Hilfe kommen. Der Kenya Wildlife Service stattet das medizinische Personal mit Geländefahrzeugen und Geräten zur Satellitennavigation aus, teilt die Tourismusvertretung Kenias in Mettmann mit. Mount Kenya (5199 Meter) sei beliebt bei Trekkern, die den zweithöchsten Berg Afrikas in einer mehrtägigen Wanderung besteigen. Die Tour sei bergsteigerisch zwar nicht schwierig, sagte ein Sprecher. Wegen der Höhenlage könne es bei Urlaubern aber zu gesundheitlichen Problemen kommen. Tsp

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