Reise : NACHRICHTEN

Mehr Flüge ab Schönefeld

Am Flughafen Berlin-Schönefeld erhöht Easyjet am 2. November die Frequenz nach London von derzeit drei auf fünf Flüge täglich. Drei Flüge werden in London Gatwick, dem sechstwichtigsten Flughafen Europas, landen, zwei weitere in London Luton im Norden der britischen Metropole. Der Takt nach Kopenhagen und Brüssel wird ebenfalls erhöht. Derzeit werden die Hauptstädte Belgiens und Dänemarks täglich angeflogen, ab dem Winterflugplan werden zwei Flüge pro Tag angeboten. Zusätzlich wird die Airline das Angebot von Berlin nach Italien ausbauen. Die Sommerstrecke von Berlin nach Pisa wird auch während des kommenden Winters bedient. Auch die Strecke nach Mailand wird aufgrund der hohen Nachfrage ausgebaut. Vom 12. Juli an wird Easyjet zudem erstmals von Berlin nach Kroatien fliegen. Dubrovnik wird drei Mal die Woche angesteuert.

Mexiko leidet

Mit einer millionenschweren Werbekampagne will Mexiko der wegen der Schweinegrippe schwer angeschlagenen Tourismusindustrie wieder auf die Beine helfen. Eingeplant sind insgesamt 90 Millionen Dollar, wie Präsident Felipe Calderón jetzt mitteilte. Unter anderem sollen Anzeigen mit Opernstar Placido Domingo und der Golferin Lorena Ochoa geschaltet werden. Außerdem werde Mexiko internationale Stars einladen, sagte Calderón, ohne Namen zu nennen. Der Tourismus ist die drittwichtigste Quelle ausländischer Einkünfte für Mexiko. Aus Angst vor der Schweinegrippe bleiben derzeit allerdings Urlauber aus. AP

Mietwagenflotten schrumpfen

Medienberichten zufolge sind auf Mallorca kaum noch Mietwagen für die Sommermonate buchbar. Viele Autovermieter haben ihre ohnehin reduzierten Bestände an Pkw für den Juni, Juli und August bereits vollständig ausverkauft. Kai Sannwald, Geschäftsführer des Münchner Mietwagenbrokers Sunny Cars, sagt, die Branche erlebe derzeit eine Situation, wie sie in den vergangenen Jahrzehnten noch nicht vorgekommen sei. Es gebe erhebliche Engpässe und die Preisspirale drehe sich entsprechend nach oben. Das betreffe insbesondere Mallorca. Der Hauptgrund für die geringeren Verfügbarkeiten in den Urlaubszielen: Die Autohändler und Hersteller von Fahrzeugen garantieren inzwischen vielerorts nicht mehr die Rücknahme der in der Vermietung befindlichen Autos. Über diese „Buy-Backs“ wurde bislang vor allem von multinationalen Unternehmen oder regional großen Anbietern ein Großteil der Wagenflotte abgesichert. Vermieter von Ferienautos könnten das Risiko jedoch nicht vollständig tragen, die Fahrzeuge auf eigene Kosten zu kaufen, erläutert Experte Kai Sannwald. Tsp

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben