Reise : NACHRICHTEN

Visafreies Reisen in die EU

für drei Balkanstaaten

Die Bürger Serbiens, Mazedoniens und Montenegros dürfen vom 19. Dezember an für maximal 90 Tage ohne Visum in die Europäische Union einreisen. Dies haben die Innenminister der 27 EU-Staaten in Brüssel beschlossen. Der Verzicht auf Einreisevisa gilt auch für Island, Norwegen und die Schweiz, die zum grenzkontrollfreien Schengen-Raum gehören. Für Bürger aus Bosnien-Herzegowina und Albanien gibt es noch keine Einreise ohne Visa. Diese beiden Länder hätten die Voraussetzungen noch nicht erfüllt, hieß es in Brüssel. Die visafreie Einreisemöglichkeit für Serben gilt nur für jene, die in Serbien wohnen – nicht für die im Kosovo lebenden Serben, die ebenfalls über serbische Papiere verfügen.

Wirtschaftliche Impulse

durch Welterbestätten

Die Unesco-Welterbestätten in Deutschland sollten von den Städten und Regionen stärker wahrgenommen und beworben werden. Es dürfe nicht sein, dass ein Gast von der Rezeption eines Hotels oder vom Taxifahrer seine Frage nach der genauen Adresse des Welterbes in der Nähe nicht beantwortet bekomme, sagt der Vorsitzende des Vereins Unesco-Welterbestätten Deutschland, Horst Wadehn. Diese Aufgabe müssten die Anbieter von Freizeit und Tourismus ebenso verinnerlichen wie Stadtplaner. Das Gute liege manchmal vor der Haustür, betonte Wadehn. Welterbestätten könnten ihren Regionen starke wirtschaftliche Impulse geben. Jährlich besuchten rund 50 Millionen Menschen die 33 deutschen Orte. Bei 30 Euro, die ein Tagesgast statistisch gesehen ausgibt, ergebe sich eine gewaltige wirtschaftliche Summe.

Inter Connex mit Sparangebot

Einen Preis für alle Strecken ruft jetzt Inter Connex aus, für drei Wochen im Januar. Dann heißt es: Alle Super-Spartickets kosten 14 Euro. Ohne Limit und somit garantiert für jeden. Zwischen dem 11. und 31. Januar kann man zum Sparpreis im Streckennetz des Unternehmens reisen, ganz gleich wohin: ob von Berlin nach Rostock, von Leipzig an die Mecklenburger Seenplatte oder auf der gesamten Strecke Warnemünde–Rostock–Berlin–Leipzig. Tickets nur im Internet auf www.interconnex.com

Ostdeutsche reisen weniger

Die Ostdeutschen sind etwas weniger reisefreudig geworden. Das Leipziger Institut für empirische Forschung (Leif) befragte jetzt 1200 Personen ab 16 Jahren in den fünf östlichen Bundesländern und in Berlin nach ihren Reisewohnheiten. In diesem Jahr haben sich 68 Prozent der Ostdeutschen, das sind 8,3 Millionen und damit 200 000 weniger als im Vorjahr, eine Urlaubsreise mit fünf und mehr Übernachtungen geleistet. Im Vergleich: 1990 lag die Reiseintensität bei 56, im Boomjahr 1995 bei 79 Prozent. Tsp

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