Reise : NACHRICHTEN

Brandenburg schwächelt

Die Tourismusbetriebe im Land Brandenburg haben leicht sinkende Umsätze zu registrieren – obwohl sich die durchschnittliche Aufenthaltsdauer geringfügig von 2,7 auf 2,8 Tage erhöhte. In der Gesamtbilanz der ersten zehn Monate des Jahres ergibt sich allerdings ein fast konstantes Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Gäste ging um 0,7 Prozent auf 3,28 Millionen zurück. Bei den Übernachtungen gab es ein leichtes Plus von 0,8 Prozent auf 9,16 Millionen. Die größten Verluste bei den Gästeankünften musste die Landeshauptstadt Potsdam mit 7,4 Prozent hinnehmen. Die Zahl der Übernachtungen sank dort aber nur um 1,6 Prozent.

Protest gegen Gewässerprivatisierung

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (Bund) setzt sich gegen die Privatisierung der Seen in Mecklenburg- Vorpommern zur Wehr. In einer Erklärung wird die Landesregierung aufgefordert, sich auf Bundesebene gegen eine Privatisierung der Gewässer stark zu machen. Der Zugang zu Seen und ihre traditionelle Nutzung seien „unverzichtbar für die weitere Entwicklung des naturverbundenen Tourismus in Mecklenburg- Vorpommern“, heißt es darin. Unter den in Mecklenburg-Vorpommern für den Verkauf vorgesehenen Gewässern befänden sich neben zahlreichen kleineren Wasserflächen 22 Seen mit einer Größe von jeweils mehr als zehn Hektar.

Karten für Grabtuchausstellung

Zum ersten Mal seit zehn Jahren wird im Frühling 2010 wieder das Turiner Grabtuch ausgestellt. Katholische Pilger und andere Italienreisende können es vom 10. April bis 23. Mai in der Kathedrale der Stadt sehen. Für einen Zugang zur Ausstellung ist ein Ticket erforderlich. Es kann ab sofort im Internet unter www.sindone.org reserviert werden kann. Darauf weist die Italienische Zentrale für Tourismus Enit in Frankfurt am Main hin. Für die katholische Kirche ist das Tuch eine bedeutende Reliquie, da es als das Grabtuch von Jesus Christus angesehen wird. In Turin wird das Tuch seit dem Jahr 1578 aufbewahrt.

Vorsicht bei Urlaubsimmobilie

Alle Jahre wieder kommen die Warnungen. Besonders dann, wenn die Nordeuropäer gen Süden fliehen und vom Leben unter südlicher Sonne begeistert sind, kommen die „Drücker“, die ihnen ein Wohnrecht in einer Ferienanlage aufschwatzen wollen. Doch es ist Vorsicht geboten. „Die Vertragslaufzeit kann unter Umständen 99 Jahre betragen“, warnt die Deutsche Schutzvereinigung Auslandsimmobilien (DSA) in Freiburg. Ein „Timeshare“-Anteil sei in der Regel auch nicht mit einem Eigentumsrecht an der Ferienanlage verbunden. Tsp

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