Reise : NACHRICHTEN

Denguefieber in Südamerika

Aus Argentinien und Brasilien werden zurzeit schwere Ausbrüche von Denguefieber-Erkrankungen gemeldet. Darauf weist das CRM Centrum für Reisemedizin, Düsseldorf, hin. Wer eine Reise in diese Länder plane, solle sich über die Möglichkeiten zum Mückenschutz gut informieren, rät Tomas Jelinek, wissenschaftlicher Leiter des CRM. In Argentinien sind besonders die nördlichen Provinzen Jujuy, Salta, Chaco, Cordoba, Santa Fe und Catamarca betroffen. Dort sind nach offiziellen Angaben fast 15 000 Menschen erkrankt. Schätzungen gehen sogar von doppelt so vielen Fällen aus. In Brasilien gibt es im Bundesstaat Bahia die meisten Erkrankungen. Seit Anfang des Jahres wurden dort rund 45 000 Fälle gemeldet, 38 Menschen sind inzwischen gestorben. Der Krankheitserreger, das Denguevirus, wird von tagaktiven Mücken übertragen. Aktuelle Reise-Gesundheitsinformationen sowie Adressen von reisemedizinisch qualifizierten Ärzten und Apotheken veröffentlicht das Centrum für Reisemedizin im Internet unter www.crm.de

England: Euro akzeptiert

Zwei englische Ferienorte wagen es: Sie akzeptieren den Euro. Damit wollen die Städte Poole und Bournemouth an der Südküste in der Krise den Tourismus ankurbeln. Rechtzeitig zur Hochsaison werde das Leben so „einfacher“, sagt Mark Smith, Tourismusdirektor in Bournemouth. Dabei sollen Touristen aus den Euro-Ländern genauso wie Briten angelockt werden. Bisher wollten mehr als 20 Geschäfte mitmachen. Experten hoffen, dass so zehn Millionen Pfund (elf Millionen Euro) in die örtliche Wirtschaft fließen. Die Organisatoren gehen auch davon aus, dass viele Briten, die wegen der Rezession und des schwachen Pfundes dieses Jahr in der Heimat Urlaub machen, ihre Rest-Euro ausgeben werden.

Mandela-Haus wieder geöffnet

Das Haus von Südafrikas Ex-Präsident Nelson Mandela im Johannesburger Township Soweto ist nach einer Renovierung jetzt wieder zugänglich. Die Touristenattraktion wurde jetzt wiedereröffnet. In dem Haus, das für umgerechnet etwa 700 000 Euro renoviert wurde, lebte Nelson Mandela von 1946 an zunächst mit seiner ersten Frau Evelyn. Nach Mandelas Verhaftung 1962 blieb seine zweite Frau Winnie dort wohnen. Das Haus wird heute im Rahmen des „Township-Tourismus“ jährlich von zehntausenden Urlaubern besucht. Mehr dazu: www.mandelahouse.com

Erholung fürs Barrier Reef

Ein fast völlig zerstörter Teil der Korallen des Great Barrier Reef in Australien hat sich trotz der Belastungen durch den Klimawandel erholt. Die Korallen in einem Abschnitt bei Keppel Island am südlichen Ende des Riffs hätten sich „in Rekordzeit“ regeneriert, sagte jetzt Laurence McCook von der Behörde zur Erhaltung des als Weltnaturerbe eingetragenen Riffs. Tsp

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