Reise : Plastikbeutel muss integrierten Verschluss haben

Plastikbeutel, in denen kleine Mengen Flüssigkeiten durch die Sicherheitskontrolle am Flughafen gebracht werden, müssen einen integrierten Verschluss besitzen. Die Art des Verschlusses ist egal. Dabei kann es sich laut dem Betreiber des Frankfurter Flughafens zum Beispiel um einen Reiß-, Klett-, Quetsch- oder Kordelverschluss handeln. Auch bei der Wahl des Plastikbeutels haben Passagiere Freiheiten – solange der Beutel durchsichtig ist und sein Fassungsvermögen nicht mehr als einen Liter beträgt. Nicht erlaubt sind Plastikbeutel, die lediglich mit einem Kabelbinder oder Klebestreifen verschlossen werden.

Grund für diese Regelung ist laut Fraport, dass das Sicherheitspersonal die Möglichkeit haben muss, den Inhalt des Beutels zu prüfen. Dafür muss sich dieser öffnen und wieder verschließen lassen.

Flüssigkeiten dürfen lediglich in Kleinstmengen bis maximal 100 Milliliter ins Handgepäck. Dazu müssen sie in einem Plastikbeutel verstaut sein, der an der Sicherheitskontrolle aus dem Handgepäck genommen wird. Die EU hatte das Verbot 2006 als Reaktion auf versuchte Anschläge mit Flüssigsprengstoff verhängt. dpa

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