Reise : Potsdamer Touren: Zu Villenkolonien und Hinterhöfen

Potsdam ist viele Reisen wert. Das will die Tourist Information der brandenburgischen Hauptstadt jetzt (nicht nur) Berlinern beweisen – und hat eine Reihe von interessanten Touren aufgelegt. So gilt es etwa, die versteckten Schönheiten der Potsdamer Altstadt aufzuspüren: die liebevoll gestalteten Innenhöfe. Diese spiegeln das Leben des 18. und 19. Jahrhunderts wider, als Potsdam die Garnisonsstadt preußischer Könige war. Der Spaziergang führt in die barocke Altstadt, wo mehr als 700 Häuser unter Denkmalschutz stehen. Hinter den Fassaden findet man etliche beeindruckende, begrünte Oasen der Ruhe. In manchen haben kleine Läden eröffnet, gemütliche Cafés sind entstanden. Der „Hof-Spaziergang“ dauert zweieinhalb Stunden und findet noch bis Ende Oktober jeden 2. und 4. Sonntag im Monat statt. Treffpunkt: 11 Uhr vor der Tourist Information in der Brandenburger Straße 3, am Luisenplatz. Karten neun Euro, ermäßigt sieben Euro.

In die erste Reihe, die Villenkolonie von Neubabelsberg, führt eine andere Tour. Stars aus Film und Fernsehen mochten (und mögen) diese Gegend. Aber auch Stalin und Truman hatten hier ihre Villen, Hermann Muthesius, Mies van der Rohe und Alfred Grenander bauten Häuser. Zu sehen sind die imposanten Domizile berühmter Persönlichkeiten, wie zum Beispiel Brigitte Horney und Marika Rökk. Jeden 1. und 3. Sonntag im Monat findet der dreistündige Rundgang noch bis Ende Oktober statt. Treffpunkt: 11 Uhr vor dem S-Bahnhof Griebnitzsee. Die Karten kosten neun, ermäßigt sieben Euro. kai

Auskunft: Potsdam Tourismus Service, Telefonnummer: 03 31/ 275 58 50, E-Mail: gruppen@potsdamtourismus.de

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