Rätsel : Zum Träumen nach Usbekistan – zwölf Tage im Mai

Erstmals findet im Mai kommenden Jahres ein Marathon in Usbekistan statt. Auf der Seidenstraße geht es durch die beeindruckende Landschaft. Sie können dabei sein, aktiv oder passiv.

Der Gewinner und eine Begleitperson fliegen am 6. Mai mit Air Baltic von Berlin über Riga in die usbekische Hauptstadt Taschkent. Beim Marathon am Freitag, den 8.Mai können Sie dabei sein, entweder als Aktiver der gesamten Strecke, als Läufer des Halbmarathons oder als Zuschauer. Gestartet wird auf 765 Meter über dem Meer, dann geht es hinauf bis auf 1790 Meter Höhe. Auf der anschließenden Rundreise durch Usbekistan geht es dann in die Städte Samarkand, Buchara und natürlich Taschkent. Die Reise beinhaltet neben den Flügen und den Hotelübernachtungen auch Stadtbesichtigungen mit deutschsprachigem Reiseführer. Zurück nach Deutschland geht es am Sonnabend, den 17. Mai.

Mit der richtigen Beantwortung der fünf Fragen können Sie diese Reise gewinnen. In der kommenden Woche haben Sie dann noch einmal die Chance, die Usbekistanreise zu gewinnen.

1. GEOGRAFISCHES

Die Nachbarn Usbekistans haben eines gemeinsam: Sie enden alle auf die Silbe -stan. Stan heißt übersetzt Platz oder Land. Die Nachbarn sind Turkmenistan, Afghanistan, Tadschikistan und Kirgistan. Die längste Grenze hat Usbekistan im Norden mit einem weiteren „Stan“-Land. Mit diesem teilt es sich auch den Aralsee. Welches Land grenzt im Norden an Usbekistan?

2. PARTNERSCHAFTLICHES

Der kulturelle Austausch der Hauptstadt Taschkent mit Europa wird besonders gefördert. Auch eine deutsche Stadt ist Partnerin von Taschkent. Von dort gab es Unterstützung für die Feuerwehr und auch für den Taschkenter Zoo, in dem Tiere aus Deutschland eine neue Heimat fanden. Im Gegenzug gibt es dafür in der deutschen Stadt Veranstaltungen, um die Hauptstadt Usbekistans und die usbekische Kultur vorzustellen. Mit welcher deutschen Stadt verbindet Taschkent eine Städtepartnerschaft?

3. LITERARISCHES

Nach der Unabhängigkeit im Jahre 1991 avancierte Fürst Amir Timur zum Nationalhelden. Historiker beschreiben jedoch vor allem das Unheil, das der grausame Eroberer Timur während seiner Amtszeit im 14. Jahrhundert angerichtet hatte. Auch Literaten und Dramatiker haben sich mit dem erbarmungslosen Herrscher beschäftigt. Ein deutscher Dichter beschrieb ihn seinem Werk „West-östlicher Divan“ gar als „fürchterlichen Weltverwüster“. Wer ist denn der Autor des West-östlichen Divans?

4. SEIDIGES

Die Seidenproduktion ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor des Landes, wobei die Seidenraupe seit jeher die Hauptarbeit übernimmt. Sie verspinnt sich in einem Kokon, von dem dann die bis zu 1,5 Kilometer langen Seidenfäden abgerollt werden können. Bei der Wahl ihrer Nahrung ist die Seidenraupe sehr wählerisch. Nur die Blätter einer Pflanze verzehrt sie. Wie heißt die Leibspeise der Seidenraupe?

5. FALSCHES

Merkwürdige Gebäude stehen in der usbekischen Stadt Chiwa. Sie sehen aus, als seien die Bauarbeiten nicht beendet worden. Genau das ist auch der Sinn, denn in Usbekistan glaubt viele, böse Geister würden nur fertige Bauwerke besetzen.

Das ist nicht der einzige Aberglaube: Damit sich böse Geister beispielsweise nicht der Vorräte bemächtigen, wird an Speisekammern, aber auch an Stalltüren häufig ein Stück getrocknete Schlangenhaut nebst einem Schlangenzahn gehängt.

Auch das Amulett ist zur Abschreckung weit verbreitet. Beliebt sind in Usbekistan zum Beispiel Glasaugen, die an einer Sicherheitsnadel befestigt sind. Das Glasauge soll gegen böse Blicke schützen.

Welches Brauchtum gibt es nicht? ajö

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