RÄTSELN & Reisen : Auf den Spuren der Marmorkünstler – eine Woche in der Toskana

Höhlen, Grotten, Bergwerke, in Fels gehauene Siedlungen – auch das ist die Toskana. Der Gewinner unseres heutigen Rätsels reist mit einer Begleitperson seiner Wahl für eine Woche in das an der Küste des Ligurischen Meeres gelegene Versilia und kann dabei auch das unterirdische Hinterland entdecken. Es geht von Berlin-Tegel mit der Fluggesellschaft Meridiana nach Florenz und per Transfer weiter nach Lido di Camairore, einem hübschen Seebad. Hier liegt das Hotel Bacco, ein Drei- Sterne-Superior-Hotel in Strandnähe. Für die Höhlentour in der Region gibt es Freikarten. Annähernd 1600 Grotten wurden bisher in der Toskana gezählt. Das Projekt „Toskana Underground“ hat sich zur Aufgabe gemacht, möglichst viele davon für Besucher zu öffnen. Auch Bergwerk- und Minenparks können besichtigt werden.

1. URZEITLICHES

„Toskana Underground“ hat sich als Logo für ein bestimmtes Objekt entschieden. Es zeigt die Spirale eines schneckenartigen Gehäuses, die den Abstieg in die Tiefe symbolisieren soll. Das Fossil nennt man Ammonit. Diese Ammoniten bevölkerten unsere Meere vor rund 300 Millionen Jahren. Was sind denn Ammoniten?

2. STEINIGES

Der bekannteste Marmor der Apuanischen Alpen ist der weiße von Carrara. Doch er ist nur eine von etwa 60 verschiedenen Marmorarten. Einen Überblick bekommt man am besten im Marmormuseum von Levigliani. Hier erfährt der Besucher auch, dass der allerfeinste Marmor „Marmo statuario“ genannt wird, der zudem den Beinamen eines Künstlers trägt. Dieser lebte drei Jahre in dieser Gegend und ging selbst in den Steinbruch, um sich die schönsten Stücke zu sichern. Welches Künstlergenie wird gesucht?

3. KULINARISCHES

Im Hinterland der Versilia erstrecken sich weitläufige Esskastanienwälder. Jetzt im Oktober ist Erntezeit. Aus den braunen Früchten der Edelkastanien lassen sich vielerlei Gerichte wie Polenta, Kuchen, Marmeladen oder Mus herstellen. Diese Verwendung hat in der Toskana eine lange Tradition. Vielerorts wird die braune Frucht auch geröstet. Die Esskastanie wird mitunter „echte Kastanie“ und bei uns in einigen Regionen auch „Keschte“ genannt. Viel populärer ist allerdings eine andere Bezeichnung, die in Italien recht ähnlich klingt. Wie werden Esskastanien noch genannt?

4. BIOGRAFISCHES

In Pietrasanta, dem Bildhauerort der Toskana, hat sie ein Atelier und ist seit dem vergangenen Jahr sogar Ehrenbürgerin des Städtchens. Auszeichnungen und Ehrungen hat sie viele bekommen, und das bereits im Alter von drei Jahren, als sie zum schönsten Kleinkind Italiens gekürt wurde. Das liegt schon eine Zeit zurück, mittlerweile ist sie 81 Jahre alt. Attraktiv ist sie immer noch. Ihre ganz großen Erfolge verdankt sie auch ihrem Aussehen. Sie galt als „Busenstar“ und stand in ihrer Schauspielkarriere in Konkurrenz zu Sophia Loren. Seit rund 20 Jahren widmet sie sich jedoch erfolgreich der Bildhauerei. Welche Künstlerin suchen wir?

5. FALSCHES

Zu fast jeder Jahreszeit gibt es in den verschiedenen Regionen der Toskana einen Grund zum Feiern. In der Region Garfagnana wird zum Beispiel in der Sommerzeit seit mehr als 30 Jahren das internationale Folklorefestival in Camporgiano veranstaltet. Hier können Folkloregruppen aus der ganzen Welt teilnehmen.

Ebenfalls im Sommer findet in der Garfagnana, in Vergemoli, das „Boccabugia“ statt, ein Wettbewerb für Stegreifdichter. Eine Jury wählt ein bestimmtes Thema, und die Teilnehmer müssen dazu möglichst rasch ein Gedicht schreiben. Noch am gleichen Tag wird das Urteil gefällt und der Sieger gekürt.

Kreativität ist auch beim alljährlichen Steinmetzfestival, dem „Stagio“, gefragt. Am ersten Oktoberwochenende findet seit 17 Jahren in dem Städtchen Massa das Fest der Bildhauer statt. Aus der nahegelegenen Stadt Pietrasanta kommt eine ausgewählte Jury angereist. Auch hier wird den Teilnehmern ein Thema vorgegeben, das es in Stein zu hauen gilt. Voraussetzung fürs Mitmachen ist jedoch, dass die Künstler zuvor noch keins ihrer Werke öffentlich ausgestellt haben.

Welche dieser drei Veranstaltung gibt es nicht? ajö

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