RÄTSELN & Reisen : Künstlertreff am Fjord – Stippvisite in der Kulturhauptstadt Stavanger

Sie ist die Ölhauptstadt Norwegens und sie ist in diesem Jahr Kulturhauptstadt Europas: Stavanger. Genauer gesagt: die Stavangerregion. „Stavanger2008“ bietet mehr als 1000 Veranstaltungen. Das Motto des Jahres lautet „Open Port“ – offener Hafen. Der Gewinner unseres heutigen Rätsels kann an einem Wochenende in diesem Jahr die norwegische Hafenstadt besuchen.

Stavanger besitzt das älteste Holzhausviertel Skandinaviens, eine Vielzahl an Museen, ein abwechslungsreiches Nachtleben und es ist das Tor zur Fjordwelt Norwegens. Der Gewinner und eine Begleitperson seiner Wahl unternehmen mit Rødne Fjord Cruise einen Tagesausflug auf dem 42 Kilometer Lysefjord mit dem beeindruckenden Felsen Preikestolen. Sie fliegen mit der norwegischen Fluggesellschaft Norwegian nonstop von Berlin nach Stavanger. Dort ist für drei Nächte ein Doppelzimmer im Hotel Radisson SAS reserviert.

Gesponsert wird der Preis von der Fluggesellschaft Norwegian, dem Hotel Radisson SAS sowie Rødne Fjord Cruise in Zusammenarbeit mit der Region Stavanger.

1.KULTURELLES

Die Organisatoren von „Stavanger2008“ möchten auf die Weltoffenheit der Hafenstadt hinweisen. Die 1000 Veranstaltungen wurden über das Jahr verteilt, wobei einige jährlich stattfindende Festivals in den Kalender der Kulturhauptstadt integriert wurden. Zum Konzept gehört, Stars nicht für einen Auftritt einfliegen zu lassen, sondern die Künstler für mindestens vier Wochen in die Stadt zu holen, damit sie während dieser Zeit wirken oder auftreten können. Beispielsweise findet bis zum Herbst das Architekturprojekt „Norwegian Wood“ statt, das sich mit umweltfreundlichen, innovativen Bauen mit Holz beschäftigt. „Norwegian Wood“ heißt auch ein Song der Beatles. Die Beatles weisen schon den richtigen Weg, denn mit welcher Stadt teilt sich denn Stavanger den Titel „Kulturhauptstadt 2008“?

2. MUSEALES

Die Altstadt Stavangers besteht vorwiegend aus mehr als 200 Jahre alten, liebevoll renovierten Holzhäusern. Mit gut 170 Häusern ist es das wohl am besten erhaltene Holzhausviertel Skandinaviens. In Gamle Stavanger befindet sich auch das Norsk Hermetikkmuseum. Das Museum spiegelt eine Epoche Stavangers wider, als es noch um etwas anderes als Öl ging. Produkte mit so klangvollen Namen wie „Queen Maud“, „King Oscar“ oder „Mr. Norway“ stammen aus dieser Fabrik. Zudem bekommt man einen guten Überblick über die Entwicklung von fantasievollen Etiketten in der Produktionszeit von 1880 bis 1930. Mehr als 30 000 verschiedene Etiketten gab es. Was wurde denn früher in den Räumlichkeiten des Hermetikkmuseums hauptsächlich hergestellt?

3. SEHENSWERTES

Am Lysefjord liegt der Preikestolen: Ein 600 Meter hoher Felsblock, der fast senkrecht aus dem Lysefjord ragt. Auf dem handballfeldgroßen Areal wagen sich besonders Mutige bis zur ungesicherten Kante. Das Plateau ist das wohl meist fotografierte Objekt in der Region Stavanger. Was heißt denn Preikestolen übersetzt?

4. ÖLIGES

Norwegens Ölboom begann vor rund 40 Jahren. Seitdem ist auch Stavanger die Ölhauptstadt des Landes. Einer Ölbohrinsel nachempfunden ist das Norwegische Ölmuseum in Stavanger. Hier kann man erfahren, wie Gas und Öl vor Millionen von Jahren entstand. Für ganz Mutige gibt es den Katastrophenraum. In fünf Minuten kann man erleben, wie es den Ölarbeitern im Ernstfall ergeht. Alle Ölfelder und Bohrinseln tragen übrigens Namen, und es sind lustige Namen wie etwa „Aschenhans“ oder „Schneewittchen“oder auch skandinavische Namen wie „Troll“ oder „Edda“. Wie heißt denn das erste bedeutende Ölfeld, das 300 Kilometer südlich von Stavanger liegt, und mit dem der Ölboom Norwegens begann?

5. FALSCHES

Zur norwegischen Sagenwelt gehören auch Trolle. Die sind bekannt. Der Begriff Troller hingegen ist uns weniger geläufig. Als Troller bezeichnen Norweger die Einkaufswägelchen, die bei uns auch unter Hacken- oder Rentnerporsche bekannt sind.

Auch bekannt ist der Trollstigen. Heute trifft man auf dieser steilen Passstraße mit ihren elf Haarnadelkurven jedoch weniger Trolle als viel mehr Touristen, die die 800 Höhenmeter überwinden.

Nicht ganz so hoch, dafür jedoch auch mächtig-gewaltig ist „Troll A“. So heißt eine der größten Gasbohrinseln. Natürlich befindet auch sie sich in norwegischen Hoheitsgewässern.

Welcher Begriff ist erfunden? U. H.

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