RÄTSELN & Reisen : Natur bewundern im Nationalpark Bayerischer Wald

Auf mehr als 6000 Quadratkilometern erstreckt sich die größte Waldlandschaft Mitteleuropas: der Bayerische Wald. Zwischen Nationalpark und Naturpark Bayerischer Wald liegt das Zellertal mit den Gemeinden Drachselsried und Arnbruck. Das Zellertal zählt zu den wohl schönsten Wandergebieten im Bayerischen Wald. Ganz gleich ob im Winter oder im Sommer: Wanderer per Ski, Schneeschuh oder in Wanderstiefeln finden unterschiedliche Wege, eingebettet zwischen Wiesen, Äckern und Wäldern. Der staatlich anerkannte Erholungsort Drachselsried ist das Reiseziel in dieser Woche. Sie können einen einwöchigen Aufenthalt inklusive der Anreise zum Drei-Sterne-Hotel Margeritenhof in Drachselsried bei Bodenmais gewinnen.

1. BEWALDETES

Der Nationalpark Bayerischer Wald war Deutschlands erster Nationalpark. Seit 1970 existiert das Schutzgebiet. Aufgrund der politischen Lage nach dem 2. Weltkrieg konnte sich im deutsch-tschechischen Grenzgebiet über die Jahrzehnte eine einzigartige natürliche Nische in Mitteleuropa entwickeln. Auch der tschechische Teil des Waldes ist Nationalpark. Dort heißt das Waldgebiet Šumava, der Rauschende. Wie heißt denn der Wald jenseits der Grenze auf Deutsch?

2. TRADITIONELLES

Beim Schnupftabakwettbewerb in Perlesreut geht es darum, so schnell wie möglich eine bestimmte Menge Schnupftabak rückstandslos in die Nase zu ziehen. In Perlesreut wurde 1893 auch die erste Schnupftabakfabrik gegründet. An die Hoch-Zeit des Tabakschnupfens erinnert auch das Schnupftabakmuseum in Grafenau. Dort erfährt man zudem, dass es in der Region einen bestimmten Begriff für den Schnupftabak gibt. Wie wird er denn im Bayerischen Wald genannt?

3. GLÄSERNES

Über die Jahre ist in der Nähe von Regen auf 2000 Quadratmetern ein bizarrer gläserner Kunstwald entstanden. Der „Gläserne Wald“ ist ein beeindruckendes Spiegelbild für die Glaskunst, die eng in der Region Bayerischer Wald verwurzelt ist. Ein Zentrum der Glaskunst und Glasherstellung ist seit je die Stadt Zwiesel. Im Waldmuseum des Ortes läuft derzeit eine Ausstellung, die sich mit einem ganz besonderen Glas beschäftigt. Es wurde vor allem im 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sowohl in Bayern als auch in Böhmen hergestellt. Das Besondere an dem grünen Glas ist nicht nur das faszinierende Funkeln im Sonnenlicht, sondern auch das Leuchten unter UV-Licht. Welches Glas ist gemeint?

4. GEOLOGISCHES

Fast schnurgerade, über rund 150 Kilometer, verläuft von der Oberpfalz bis nach Linz in Oberösterreich eine bis zu 40 Meter breite Quarzader. Besonders auffällig ist die geologische Erscheinung im Bayerischen Wald. Vielerorts wurde der Quarz abgebaut. So noch bis ins Jahr 1992 hinein in einem bis zu 50 Meter tiefen Quarzbruch bei Viechtach. Der Steinbruch wurde vom Staat aufgekauft und zum Schutzgebiet erklärt. Wie heißen denn diese imposanten erdgeschichtlichen Bildungen?

5. FALSCHES

Der Brauchtumskalender im Bayerischen Wald ist prall gefüllt mit Festen und Umzügen.

Das sogenannte „Ganserlköpfen“ ist beispielsweise ein alter Martinsbrauch, der nur in Bischofsmais gepflegt wird. Fünf aus Leder, Federn und festem Stroh gefertigte Gänse stehen dafür zur Verfügung. Fürs „Ganserlköpfen“ wird jeweils eine dieser Strohgänse an einem Seil aufgehängt. Alle Männer des Orts können versuchen, mit einem einzigen Säbelhieb die Gans herunterzuschlagen. Wem das gelingt, der darf sich dann auf einen richtigen Gänsebraten freuen.

Bereits am Vorabend des 11. November geht es zum „Wolfaustreiben“. Früher trieben die Hirten ihre Schafe an diesem Tag von den Wiesen zurück in die Ställe. Heute ziehen dafür junge Männer lärmend mit Masken und großen Kuhglocken um den Hals von Tür zu Tür, um die bösen Wintergeister zu vertreiben.

Ein alter Brauch im Bayerischen Wald sind auch die Totenbretter. Früher dienten sie bis zur Beerdigung zur Totenaufbewahrung im eigenen Heim. Dann wurden sie mit einer Inschrift versehen und dort aufgehängt, wo der Verstorbene gelebt oder gearbeitet hatte. Die Tradition wird besonders wieder im Zellertal gepflegt.

Welchen dieser drei beschriebenen Bräuche gibt es nicht? ajö

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