RÄTSELN & Reisen : Nordic Walking im Kaiserwinkl – Sport und Entspannung in Tirol

Typisch Tirol, typisch Kaiserwinkl: Berge, Seen, Täler und Ebenen. Der Kaiserwinkl mit den Orten Kössen, Walchsee, Schwendt und Rettenschöss liegt dort, wo für Millionen von Touristen jedes Jahr Tirol beginnt. Wer auf der Inntal-Autobahn zum Grenzübergang Kufstein fährt, für den sind der „Zahme Kaiser“ und in seinem Rücken der „Wilde Kaiser“ die ersten sicheren Zeichen: Hier ist Tirol. Das schroffe Kaisergebirge, sanfte Grasberge und alte Bauernhäuser mit bunter Fassadenmalerei – ein Reiseziel im Sommer wie im Winter.

Gewinnen Sie eine Reise in den Kaiserwinkl. Der Tourismusverband lädt den Gewinner unseres Rätsels und eine Begleitperson ein, drei Nächte inklusive Halbpension in einem Vier-Sterne-Hotel zu verbringen. Im Preis enthalten ist auch eine Nordic-Walking-Tour. Die entsprechenden Nordic-Walking-Stöcke von Leki – mit Signatur von Rosi Mittermaier und Christian Neureuther – gibt’s als Dreingabe. Für die An- und Abreise im Autozug Berlin – München sorgt die Deutsche Bahn. Von München sind es etwa 90 Autominuten bis in den Kaiserwinkl.

1. GESCHICHTLICHES

Gleich am Eingang des Kaisertals liegt eine Höhle. Hier fand man zu Beginn des 20. Jahrhunderts Skelette von mehr als 300 Bären, Löwen und Wölfen. Experten schätzen, dass sie etwa 28 000 Jahre alt sind. Komplette Skelette aus der Höhle sind heute im Heimatmuseum von Kufstein zu besichtigen. Gefundene Werkzeuge, Bronzeschmuck und Gussformen deuten darauf hin, dass in der Höhle bereits vor vier- bis fünftausend Jahren Menschen gelebt haben. Wie heißt die Höhle?

2. KULINARISCHES

Heumilchkäse ist ein kulinarisches Markenzeichen des Kaiserwinkls. Sechs kleine und eine größere Sennerei produzieren ihre Milch heute ausschließlich als Heumilch und verarbeiten sie ohne jeglichen Zusatz zu entsprechendem Käse. Grundlage für diesen besonderen Käse ist zweifellos der Rohstoff. Die Milch darf nur von Kühen stammen, die keinerlei gärendes Futter bekommen, nur Heu im Winter sowie naturreines Kraftfutter ohne jede Genmanipulation. Wie nennt man gärendes Futter?

3. MOORIGES

Zwischen Inn und Grossache liegt die Schwemm. Sie ist mit 63 Hektar das größte Moor Tirols. Auf 664 Meter Seehöhe ist es ein wichtiges Ökosystem mit zahlreichen seltenen Pflanzen- und Tierarten. Das Moor ist entstanden, weil sich ein See über die Jahrhunderte in Teilen zurückgezogen hat. Der See selbst weist eine hervorragende Wasserqualität auf. Interessanterweise ist die Wassertemperatur in den Sommermonaten überraschend stabil. Um die 24 Grad Celsius werden dann stets gemessen. Der Grund für die konstante Temperatur ist das nahe Moor. Wie heißt der See?

4. WINTERSPORTLICHES

Auf der Strecke von Sankt Johann nach Kössen findet in jedem Jahr ein Marathon der Skilangläufer statt, und das nun schon seit mehr als 30 Jahren. Der Termin für den kommenden Lauf steht natürlich schon fest. Anfang Februar werden wieder mehr als 1000 sportliche Teilnehmer die 50 Kilometer lange Strecke in Angriff nehmen. Wie heißt dieser Wettbewerb?

5. FALSCHES

Manche besondere Veranstaltung erkennt man nicht sofort am Namen. Das sogenannte Egascht-Festl zum Beispiel. Untermalt von viel Blasmusik werden im Ort Walchsee rund um den Dorfplatz Kunst und Handwerk gezeigt. Der Name des „Egascht-Festl“ rührt von der ersten Heuernte her. Das erste Heu, in Tirol Mahd genannt, wurde früher als „Egascht-Mahd“ bezeichnet und dementsprechend gefeiert.

Zwischen den Orten Kössen und Schwendt findet seit 16 Jahren immer Mitte August das „Marterln-Sausen“ statt. Unter Marterln kennt man in Tirol normalerweise die Gedenkkreuze, die allenthalben am Wegesrand stehen. Das „Marteln-Sausen“ ist jedoch eine Radveranstaltung auf einer Abfahrtstrecke zwischen Kössen und Schwendt. Der den Kreuzen entlehnte Name rührt daher, dass es sich um eine Slalomabfahrtstrecke handelt, auf der den Kreuzen ähnliche Slalomstangen stehen, die Profis wie auch Amateure schnellstmöglich umkurven müssen.

Zum Schluss noch ein Blick in den Herbst. Das größte Fest in Kössen ist das Almhoamfahr’n, der Almabtrieb. Am 20. September ist es wieder so weit. Es ist eine Kombination aus bäuerlichem Alltagsleben und urig-tirolerischer Musi, wie sie zum Beispiel von der Gruppe „Angather Blechschadn“ zum Besten gegeben wird. Die Hauptattraktion sind allerdings die bunt geschmückten Kühe. Fünf Almbauern treiben an jenem Sonnabend im halbstündigen Abstand ihre Kühe durchs Dorf. Der aufwendige Kopfschmuck der Tiere wird meist in mühevoller Handarbeit hergestellt.

Welche der drei genannten Veranstaltungen gibt es nicht? U. H.

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