RÄTSELN & Reisen : Reine Alpenluft schnuppern – rund um die Zugspitze

Begeben Sie sich auf König Ludwigs Spuren durch die Zugspitz-Region, erholen Sie sich im hochalpinen Klima. In dieser Woche lädt Sie die Tourismusgemeinschaft Zugspitz-Region in die einzigartige Landschaft rund um Deutschlands höchsten Berg ein. 22 Orte haben sich im Landkreis Garmisch Partenkirchen zur Tourismusgemeinschaft Zugspitz-Region zusammengeschlossen. Übernachten werden Sie vier Nächte im Alpengut Elmau am Rande des kleinen, beschaulichen Ortes Krün. Das Drei-Sterne-Hotel war früher die Telegrafen- und Pferdewechselstation König Ludwigs. Es liegt im Elmauer Tal zwischen Zugspitzmassiv, Wetterstein- und Karwendelgebirge.

1. LITERARISCHES

Viele schöne Seen liegen in der Zugspitz-Region, wie zum Beispiel der Eibsee. Den schönsten Blick auf ihn hat man, wenn man mit der Seilbahn auf den höchsten deutschen Berg gondelt. „Als ob der liebe Gott nur einmal so hingespuckt hätte“ – so beschreibt Erich Kästner den See in einem seiner Kinderromane. In der wunderbaren Landschaft hatte nämlich ein kleines Mädchen mit seiner Mutter ein Wochenende erlebt, dass so schön war, wie „lauter Himbeeren mit Schlagsahne!“ In welchem Kästner-Roman wird die Gegend so liebevoll beschrieben?

2. SPITZFINDIGES

Erstmals erwähnt wurde die Zugspitze um 1590 als „der Zugspitz“. Der erste Mensch, der die Zugspitze offiziell erklomm, war Leutnant Josef Naus. Mittlerweile glaubt man, dass es vor ihm noch einem anderen gelang. Eine im Archiv des Alpenvereins entdeckte Karte aus der Zeit um 1770 könnte der Beweis dafür sein, dass der Gipfel bereits vor 1820 bestiegen wurde. Die spannende Verfilmung vom letzten Jahr geht jedoch davon aus, dass sich am Morgen des 27. Augusts 1820 von der Reintal-Anglerhütte Leutnant Naus aufmachte, um den Gipfel als Erster zu stürmen. Wie heißt der Film, in dem Konstantin Wecker eine Nebenrolle spielt?



3. KÜNSTLERISCHES

Das „Blaue Land“ am Fuße der Zugspitze ist eigentlich recht bunt. Im Sommer blühen die Blumen in den schönsten Farben. Ein einzigartiges Naturschutzgebiet ist hier zu finden. Südlich des Staffelsees mit dem Murnauer Moos erstreckt sich die größte noch intakte Moorlandschaft der europäischen Alpen. Die Schönheit dieses Landstrichs faszinierte große Künstler wie Kandinsky, Paul Klee oder Franz Marc. Und die Maler, die dem Blauen Land seinen Namen gaben und die Region um Murnau zu ihrer Wahlheimat erkoren, schlossen sich vor knapp 100 Jahren zu einer berühmten Künstlergruppe zusammen. Wie nannte sie sich?



4. KÖNIGLICHES

In der Zugspitz-Region kann man sich auf die Spuren des Märchenkönigs, Ludwigs II. von Bayern, begeben, zum Beispiel auf Schloss Linderhof. Sehr bekannt neben anderen technischen Spielereien von Schloss Linderhof ist ein versenkbares Möbelstück, das dem König ermöglichte zu speisen, ohne seine Diener dabei sehen zu müssen. Wie wird die technische Tüftelei – in Anlehnung an ein Grimm’sches Märchen – genannt?

5. FALSCHES

Zu den spektakulärsten Traditionen in der Zugspitz-Region gehört das Maschkera-Gehen. Verkleidete Gesellen streifen zu Beginn des Jahres maskiert durch die Straßen. Gäste können das bunte Treiben bis Faschingsdienstag miterleben.

Die sogenannten Lenzinge werden zum Frühjahrsbeginn in der südlichen Region Bayerns verschenkt. Das sind aus bunten Wollfäden geknüpfte Quasten. Die Lenzinge lassen sich an Kinderwiegen, Handgelenken, Hüten und anderen Kleidungsstücken finden. Sie werden so lange getragen, bis die erste Schwalbe am Himmel erscheint oder das erste Grün ausschlägt. Dann werden die Lenzinge in einem blühenden Obstbaum gehängt und man darf sich etwas wünschen.

Nur alle sieben Jahre findet der Murnauer Schäffler-Tanz statt. Er erinnert an das Ende der Pest. Die Wurzeln des Tanzes reichen bis ins frühe 16. Jahrhundert zurück. Die Pest war zwar erloschen, aber die Menschen trauten sich noch nicht wieder in die Wirtshäuser. Damals warteten die Schäffler, also die Fassmacher, vergeblich auf Aufträge. Mit einem ausgelassenen Zunfttanz lockten die Handwerker die Bevölkerung auf die Straßen und setzten den tristen Zeiten damit ein Ende. Welchen Brauch gibt es nicht? ajö

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben