RÄTSELN & Reisen : Wellness an frischer Luft: Wandern in Kärnten

Gewinnen Sie eine Reise ins südlichste Bundesland Österreichs. Kärnten und besonders der Kärntner Sommer haben viel zu bieten. Eingebettet in eine einzigartige Landschaft mit hohen Gipfeln und rundlichen Kuppen, kann die Region auf mehr als 1200 Seen verweisen, wo man sportlich aktiv sein oder einfach nur faulenzen kann.

Ziel des Gewinners unseres heutigen Rätsels ist Bad Kleinkirchheim. Das Städtchen in den Nockbergen ist Österreichs erster „Alpiner Wellness-Ort“. Besonders beliebt ist Bad Kleinkirchheim bei Wanderern. Hier gibt es deshalb eine fünftägige Wandertour rund um Bad Kleinkirchheim zu gewinnen. Die Touren werden sowohl geführt als auch individuell angeboten. Vier Übernachtungen gibt’s in einem Vier-Sterne-Hotel des Ortes, dazu die „Kärnten Card“, mit der man an 100 Ausflugszielen freien Eintritt hat und gratis Schiffe und Seilbahnen benutzen kann. Der Reisepreis ist inklusive der Fluganreise von Berlin nach Klagenfurt mit Tuifly.com.

1. GEOGRAFISCHES

In Kärnten gibt es zahlreiche warme Badeseen. Besonders bekannt und beliebt sind der Wörthersee, der Millstätter und der Ossiacher See. Ein noch kleinerer See wäre zu erwähnen. Ganz im Süden Kärntens. Azurblau, kristallklar und im Sommer fast bis zu 30 Grad warm. Feinsandig sind die Strände. Es klingt ein wenig nach Karibik, aber an den Ufern des Sees stehen nicht Palmen, sondern Buchen, Kiefern und Erlen. Inmitten des Sees liegt auch noch eine malerische kleine Insel mit einem Hotel, das jedoch nur im Sommer geöffnet ist. Wie heißt Österreichs südlichstes Gewässer ?

2. ALTES

Nur wenige Kilometer von Bad Kirchheims luxuriösen Wellnessbädern entfernt steht eine eher spartanische Variante eines Badehauses. Es ist Gasthaus und Heilbad in einem – und Österreichs ältestes und einzig verbliebenes Badehaus dieser Art. Seit rund 300 Jahren wird hier nach der gleichen Prozedur gekurt. Das Wasser stammt aus der Karlquelle und wird mithilfe glühender Steine auf rund 40 Grad Celsius erhitzt. Die Lärchenholztröge, in denen die Badgäste liegen, werden – bis auf eine Öffnung für den Kopf – mit einem Brett abgedeckt, so dass der heilsame Dampf nicht entweichen kann. Wie heißt das älteste österreichische Heilbad?

3. MOTORSPORTLICHES

Im Spätsommer ist Bad Kleinkirchheim wieder Fixpunkt für Oldtimerfans. Dann wird die 50. Internationale Österreichische Alpenfahrt ausgetragen. Am Start zur Alpenfahrt sind 130 Oldtimer bis einschließlich Baujahr 1973. Die erwarteten 50 000 Zuschauer können sich wieder auf ein riesiges Rahmenprogramm freuen. Dafür sollte man sich das Datum der Rallye allerdings vormerken. Wann genau findet die diesjährige Internationale Österreichische Alpenfahrt- Classic-Rallye statt?

4. KULINARISCHES

Ritschert ist ein Eintopf mit Selchfleisch, Rollgerste und weißen Bohnen. Also eine Suppe mit gepökeltem und geräuchertem Schweinefleisch, weißen Bohnen und Graupen. Das Ritschert zählt übrigens neben den Kasnudeln, den Käsenudeln, zu den Eckpfeilern der Kärntner Küche. Und zum Nachtisch vielleicht Sterzmuas – entweder mit Buttermilch oder mit Kaffee serviert? Nur: Was ist Sterz?

5. FALSCHES

Kärnten kann mit vielen alten Bräuchen aufwarten. Das Schabreiten allerdings wird nicht mehr aktiv ausgeübt, denn es ist ein recht halsbrecherisches Unternehmen. Wenn der Schnee meterhoch lag, wurden zu Garben gebundene Roggenschaben aus den Scheunen geholt und deren Unterseite befeuchtet, damit sich Eis bildete. Auf den Schaben flitzten dann vor allem die jungen Leute zu Tal. Nur in der Heiligen Nacht und während der Gottesdienste herrschte Fahrverbot.

Immer noch praktiziert dagegen wird das Butterwalgen. Das ist eine überaus kontaktfreudige Angelegenheit. Nach getaner Arbeit auf der Alm werden Paare gebildet. Dann beginnt das Spiel: Welches Paar engumschlungen am schnellsten den Hang hinunterrollt, hat gewonnen.

Unterhaltsam und beliebt auf Dorffesten ist auch das sommerliche Jackeln. Und wer dabei siegt, dem winkt sogar ein Strauß Wulfenia. Die seltene blaue Blume wächst nur in Kärnten. Das Spiel selbst ist schnell erklärt: Acht Mitstreiter stehen sich in einem Kreis gegenüber und werfen einander einen Strohball zu. Der struppige Rundling muss so lange wie möglich in der Luft gehalten werden. Allerdings dürfen die Spieler weder Arme noch Hände benutzen. Sieger ist der Spieler, der den Ball öfter als die anderen weitergegeben hat.

Welchen Brauch gibt es nicht? ajö

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