REISEKISTE : REISEKISTE

Deutschland.

Foto: Albinfo
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SACHSEN

Offene Ateliers in Leipzig

Alle Galerien der Leipziger Spinnerei öffnen beim „großen Frühjahrsrundgang“ am 4. und 5. Mai ihre Türen und eröffnen gleichzeitig neue Ausstellungen. In der einst größten Baumwollspinnerei Kontinental-Europas werden Kunstinteressierte, Künstler und Galeristen aus aller Welt erwartet. An beiden Tagen ist ab 11 Uhr geöffnet. Neben namhaften Galerien und Ausstellungsräumen sowie zahlreichen Künstlerateliers beherbergt die Spinnerei vielfältige Handels- und Dienstleistungsunternehmen sowie Produktionsstätten von Schmuckdesignern bis zur Fahrradmanufaktur. Jeden Freitag zwischen 12 und 17 Uhr sowie jeden Sonnabend zwischen 11 und 17 Uhr werden einstündige Führungen über das Gelände der Spinnerei angeboten. Dabei erhält man einen Überblick über Geschichte und Gegenwart des Industriegeländes, besucht drei Galerien und eine Werkstatt. Die Führungen starten jeweils zur vollen Stunde, Kosten: zehn Euro. Mehr Informationen unter spinnerei.de, Telefon: 03 41 / 498 02 22

SACHSEN-ANHALT

Exkursion nach Wolfen

Den Farbfilm vergessen? Dann nichts wie hin in die Filmfabrik Wolfen. Etwa zu einem Tagesausflug ab Berlin. Agfa entwickelte in Wolfen den ersten praktikablen Farbfilm der Welt. In Spitzenzeiten beschäftigte das Wolfener Werk bis zu 15 500 Menschen. Eine Führung informiert über die Geschichte der Firmen Agfa und Orwo und zeigt als einziges Museum der Welt an originalen Maschinen aus den 30er und 40er Jahren die Herstellung von Rohfilmen. Nach der Führung besteht in der Villa am Bernsteinsee Gelegenheit zum Mittagessen (nicht im Preis enthalten). Es folgt eine Schiffsfahrt. Durch die Flutung des Tagebaurestlochs „Goitzsche“ entstand eine Seenlandschaft, die die Teilnehmer der Reise vom Schiff aus kennenlernen, bevor sie die Rückfahrt nach Berlin antreten. Termine: 8. Mai, 22. Juni, 13. Juli und 11. September. Der Preis pro Person beträgt 49 Euro (inklusive Eintritte und Schiffsfahrt). Der Bus nimmt an verschiedenen Haltepunkten in Berlin die Gäste auf und wird gegen 18 Uhr wieder zurück sein. Veranstalter ist das Berliner Unternehmen BVB. Telefonische Reservierung: 030 / 68 38 90

NIEDERSACHSEN

Kurs aufs Meer

Bootsfahrten nach Helgoland, zu den Seehundsbänken und zum Nord-Ostseekanal stehen in Cuxhaven auf dem Ausflugsprogramm. Nur rund 70 Kilometer liegt die Nordseeinsel Helgoland vom Festland entfernt. Eine Schiffsfahrt zu Deutschlands einziger Hochseeinsel gehört deshalb zu einem beliebten Ausflug von Cuxhaven aus. In See stechen kann man von der Stadt an der Elbmündung aus aber auch zu einer Minikreuzfahrt zu den Seehundbänken, zur Hafen- oder Abendrundfahrt, zu einer Fahrt durch die Schleusenanlagen des Nord-Ostsee-Kanals oder zu einem Segeltörn in das anspruchsvolle Revier der Nordsee. Vom 1. Mai bis 30. September täglich startet an der „Alten Liebe“ in Cuxhaven das Seebäderschiff „Atlantis“, das Helgoland in etwa zweieinhalb Stunden erreicht. Nur etwa die Hälfte der Zeit benötigt der Katamaran „Halunder Jet“, um direkt im Helgoländer Hafen festzumachen. Die „Atlantis“ hingegen ankert vor der Insel, und die Passagiere werden mit den traditionellen Börtebooten an Land gebracht. Bis November legen ebenfalls täglich in Cuxhaven die „Otter“ und die „Störtebeker“ zu einer großen Hafenrundfahrt oder zu einer Fahrt zu den Seehundbänken ab. Neben Seehunden und Hafen steht bei einem Ausflug mit dem Motorschiff „Jan Cux II“ auch der Offshore-Windparkhafen auf dem Programm. Oder es geht auf einer der meist befahrenen Seestraßen der Welt durch den Nord-Ostseekanal mit zweimaliger Schleusung in Brunsbüttel.

BRANDENBURG

Im Elektroauto durchs Bergbaurevier

Im Lausitzer Seenland kann das Bergbaurevier jetzt auch mit einem Elektro-Auto umweltschonend und preiswert erkundet werden. Der in Welzow ansässige Bergbautourismusverein verleiht zwei Kleinwagen des Typs „Ceto“, die E-Version des neuen Opel Corsa, für bis zu drei Tage zu einer geringen Gebühr. Kosten für das Aufladen der Batterien entfallen bis zum 30. August 2014 . Die Interessenten erhalten vom Bergbautourismusverein einen Routenvorschlag zu den Sehenswürdigkeiten der Region. Während der Besichtigung der inzwischen zum Besucherbergwerk umgestalteten Förderbrücke F 60 in Lichterfeld bei Finsterwalde, des Kraftwerks Schwarze Pumpe, der Energiefabrik Knappenrode und anderer Ziele wird das Fahrzeug „aufgetankt“. Die Batterien erlauben eine Reichweite des Autos von rund 100 Kilometern. An dem Projekt sind neben dem Welzower Verein der Vattenfall-Konzern als Stifter der Autos, die Brandenburgische Technische Universität Cottbus und der Fahrzeugumrüster German E-Cars beteiligt. Informationen unter bergbautourismus.de, Rufnummer: 03 57 51 / 27 50 50 Tsp

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