Reisenachrichten : Fernbustarife sinken

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Günstig fahrenFoto: promo

Letzter Zug nach Warnemünde
Der „Warnemünde-Express“ wird eingestellt. Für den stark frequentierten Regionalzug, der Berlin an Wochenenden mit Neustrelitz, Waren, Rostock und Warnemünde verbindet, werde diese Saison die letzte sein, berichtete die „Berliner Zeitung“. „Ab dem Jahresfahrplan 2015 wird dieser Zug nicht mehr bestellt“, zitiert das Blatt eine Sprecherin von Mecklenburg- Vorpommerns Verkehrsminister Christian Pegel (SPD). Weil der „Warnemünde-Express“ als Regionalverkehr eingestuft ist, muss er von den Bundesländern bezahlt werden. Doch nach Einschätzung des Schweriner Ministeriums dient er vor allem der überregionalen Verbindung von Berlin zur Küste. „Um Schienenpersonennahverkehr im Sinne des Gesetzes, einer Bedienung im Stadt-, Vorort- oder Regionalverkehr mit einer Reiseweite bis 50 Kilometer oder einer Reisezeit bis zu einer Stunde, handelt es sich nicht“, erklärte die Ministeriumssprecherin. Als Ausgleich für die Streichung sollen die Regionalexpresszüge der Linie RE 5 zwischen Berlin und Rostock um einen auf fünf Wagen verlängert werden. (Tsp)

Fernbustarife sinken
Die Tarife auf den großen Fernbuslinien sinken wegen des starken Wettbewerbs immer weiter: Auf 24 der 25 beliebtesten Strecken waren Tickets im März 2014 günstiger zu haben als in den vorangegangenen vier Wochen. Den größten Preisrutsch – so geht aus einer Analyse der Suchmaschine Checkmybus weiter hervor – gab es zwischen Frankfurt am Main und Köln, wo Fahrscheine im Schnitt 21 Prozent preiswerter wurden. Auch auf den Routen Berlin–Dresden (minus 17,6 Prozent), Frankfurt am Main–Hamburg (minus 16,5), München–Berlin (minus 16,2) und Berlin–Leipzig (minus 15,7) fuhren Reisende preislich deutlich besser. Am preiswertesten gerieten Fahrten zwischen Frankfurt am Main und Berlin: Auf gerade 3,6 Cent kam der Kilometer im Schnitt auf dieser Verbindung. Am teuersten waren dagegen – mit 10,4 Cent pro Kilometer – Reisen von Nürnberg nach Prag. Das größte Tarifgefälle tat sich zwischen München und Freiburg auf: Fahrgäste zahlten – je nach Angebot – für die 348 Kilometer lange Strecke zwischen einem und 72 Euro. (tdt)

Wunschreise ersteigern
Träumen ist erlaubt, insbesonder wenn es ums Reisen geht. Doch oft sind Ziele zu weit entfernt und somit sehr teuer, schicke Hotels – ob nah oder fern – einfach unerschwinglich. Wer sich jedoch das Tagesspiegel-Angebot „Reiseträume“, das auch gedruckt der heutigen Ausgabe beiliegt, genau anschaut und bei der Versteigerung ein Gebot abgibt, kann sich möglicherweise einen Traum erfüllen. (Tsp)

Club Med gibt Belek auf
Der weltweit größte Anbieter von Ferienklubs eröffnet seine Anlage im türkischen Belek nicht wieder. Club Med hatte die an der türkischen Riviera gelegene Anlage im November 2013 sieben Monate nach der Eröffnung geschlossen, um Qualitätsmängel beheben zu lassen. Das ist offenbar jedoch nicht wie gewünscht gelungen. Urlaubern mit festen Buchungen bietet das französische Unternehmen Ferien in dem ebenfalls in der Türkei gelegenen Resort Palmiye an oder eine Reise auf dem Segelschiff „Club Med 2“. (tdt)

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