SICHERHEIT : Insbesondere bei individuellen Reisen Vorsicht walten lassen

Auch wenn Tunesien dem jüngsten Anschein nach politisch auf gutem Weg ist, bleibt das Land nicht frei von Unwägbarkeiten. Auch für Touristen. Nun steht die große Mehrheit der deutschen Reiseveranstalter nicht unter dem Verdacht, von Hasardeuren geleitet zu werden. Vielmehr bleiben sie bei ihrer Programmabwicklung in Ländern mit größer als „normalem“ Gefährdungspotenzial in stetem Erkenntnisaustausch mit dem Auswärtigen Amt (AA) in Berlin. Allein bei den Informationen für Reiseinteressierte sind Veranstalter – auch aufgrund der Kontakte zu ihren Partnern im Land – nach unserem Eindruck etwas dichter an den tatsächlichen Gegebenheiten. In seinen ausführlichen Sicherheitshinweisen im Internet bildet beispielsweise Studiosus Reisen nicht nur die Hinweise des AA ab, sondern setzt sie auch in Bezug zu den angebotenen Reisen: „Wegen anhaltender Aktivitäten von Terrorgruppen in abgelegenen Wüstenregionen von Algerien, Mali, Mauretanien und des Niger rät das Auswärtige Amt im gesamten Sahara-Raum von Reisen in entlegene und nicht hinreichend geschützte Regionen der Sahara und ihrer Randbereiche ab. Selbstverständlich besuchen wir bei keiner unserer Nordafrika-Reisen Regionen, die in diesem Kontext als kritisch erscheinen.“

Um Reiseinteressenten die Entscheidung für ihren Wunschtrip zu erleichtern, räumt Studiosus genau wie andere seriöse Veranstalter den Gästen bei Tunesien und weiteren Ländern mit eher unstabiler politischer Situation ein Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise ein.

Das AA gibt für das Land keine strenge „Reisewarnung“, sondern folgenden „Sicherheitshinweis“: „Aufgrund des besonders in den Wüstenregionen Tunesiens bestehenden Entführungsrisikos rät das Auswärtige Amt davon ab, Touren – auch organisierte Fahrten – in die tunesische Wüste zu unternehmen. Generell wird empfohlen, außerhalb der Touristenzentren entlang der Mittelmeerküste besondere Vorsicht walten zu lassen.“ gws

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