SKI & RODEL : SKI & RODEL

Reisen im Schnee.

Rodeln wie der Hackl Schorsch

„Hirscheckblitz“ heißt eine Naturrodelbahn im Berchtesgadener Land. Die 2,4 Kilometer lange Trasse an der Hochschwarzeckbahn sei gemeinsam mit dem Rennrodler Schorsch Hackl entwickelt worden, erklärt das Tourismusbüro der Region. Die kurvenreiche Strecke hat ein Gefälle von 14 bis 22 Prozent. Gefahrenstellen werden durch Netze, Auffangmatten und Warnschilder entschärft. Die alte Rodelstrecke auf einem Spazierweg ist durch aufsteigende Wanderer und Skitourengeher zu gefährlich geworden. Der „Hirscheckblitz“ sei für Kinder ab zehn Jahren geeignet, erklärt das Tourismusbüro. Besucher könnten mit allen Arten von Schlitten oder Bobs talwärts rodeln. Zum Start gelangen die Piloten mit einem Sessellift. Telefonische Auskunft: 086 52 / 65 65 00, mehr im Internet unter: berchtesgadener-land.com

Skipässe im Test

Gute Noten für Balderschwang im Allgäu: Bei einem europaweiten Skipass- Test des ADAC hat das Skigebiet den zweiten Platz belegt. Ganz vorne landete Kühtai in Tirol. Auf den weiteren Plätzen folgten Adamello in Italien, Nauders in Tirol, Espace Diamant in Frankreich, Nassfeld in Kärnten, Livigno und Paganella in Italien, Ofterschwang im Allgäu und Höss-Wurzeralm in Oberösterreich. Der ADAC verglich das Preis-Leistungs-Verhältnis von 100 Skigebieten – Pistenkilometer, Schnee- und Höhenlage, Anzahl und Art der Lifte, Besonderheiten und Preise. In Balderschwang überzeugte die Tester, dass es für 27 Euro zwölf Lifte auf 780 000 Quadratmeter Piste gibt, die Pisten nicht überlaufen und die Wartezeiten am Morgen meist kurz sind. Positiv bewertet wurde außerdem, dass die Parkplätze an der Talstation nichts kosten, so der ADAC.

Internet: Skigebiete im Überblick

adac.de

Fotosafari

Wer nach dem ersten Schnee oder beim Skifahren eine ausgedehnte Fotosafari plant, sollte an einen oder mehrere Ersatzakkus denken. Denn niedrige Temperaturen schmälern die Kapazität von Akkus und sind somit schneller leer. Darauf weist der Photoindustrie-Verband hin. Ins Gepäck gehört auch ein fusselfreies Tuch, mit dem während einer Pause im Warmen oder nach der Tour daheim feuchte Teile abgewischt werden können. Immer eine Pause im Warmen und Trockenen einlegen sollte man, um das Objektiv zu wechseln. Sonst ist die Gefahr zu groß, dass Feuchtigkeit in die Kamera gelangt – etwa in Form von Schnee. Und die wird man nicht so schnell wieder los.

Aufschlag für Winterreifen

Autovermietungen steht es frei, für Winterreifen einen Preisaufschlag zu verlangen. „Das ist zulässig“, sagt die ADAC- Verbraucherschutzexpertin Silvia Schattenkirchner. Aufgrund der Vertragsfreiheit gebe es rechtlich keine Möglichkeit, einen Vermieter dazu zu verpflichten, die Fahrzeuge seiner Flotte kostenfrei mit Winterreifen anzubieten. Autovermietungen müssten aber dafür sorgen, dass alle Wagen verkehrssicher und fahrbereit seien. Die Entscheidung, ob ein Fahrzeug Winterreifen benötigt, liege allerdings beim Mieter, betont Schattenkirchner. Eine generelle Winterreifenpflicht gibt es in Deutschland nicht – allerdings ist das Fahren mit Sommerreifen bei winterlichen Straßenverhältnissen nicht zulässig. „Wenn ich weiß, dass ich mit dem Fahrzeug in den Winterurlaub fahren möchte, sollte ich die Winterreifen vormerken und bestätigen lassen“, rät die Juristin. Tsp

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