Reise : Souvenir von Bord (3): der Queen’s Becher

Einzigartig. Dieser Becher taugt für Träume – und fürs Büro. Foto: Brockschmidt
Einzigartig. Dieser Becher taugt für Träume – und fürs Büro. Foto: Brockschmidt

Eine Reise mit „Queen Mary 2“ von New York nach Hamburg macht man nicht alle Tage. Es ist etwas Besonderes zu einem besonderen Anlass. Diese Reise wird man nicht so schnell vergessen – und will es auch nicht. Wäre doch schön, wenn man diese Erinnerung – neben unzähligen Fotos und Geschichten – noch stützen könnte. Die Neugier treibt einen um – schon vor Reisebeginn, aber siehe da, der Cunard-Online-Shop gibt sich spröde – nur ein paar Bücher zum Schiff werden angeboten. Die Reederei pflegt ihre Exklusivität. Einmal an Bord, lernt man schnell, dass ein Luxusliner nicht nur ein schwimmendes Hotel mit angeschlossenen Läden einschließlich Souvenirshop ist, sondern auch ein schwimmender Basar, der im breiten Gang auf Deck 7 aufgebaut ist. Auf schwarz verhüllten Tischen wird täglich allerlei Besonderes angeboten. Was es jeweils ist, wird täglich im Bordmagazin angekündigt. Vor allem Logoartikel werden feilgeboten: T-Shirts, Fleecejacken, Basecaps und – Becher.

Und diese Becher sind Kult. „Transatlantic Crossing 2011 – Queen Mary 2“ steht drauf, dazu die britische und die amerikanische Fahne. Das ist genau das, was man sich gewünscht hat. Diesen Becher bekommt man nicht im Internet oder sonst wo, sondern nur an Bord. Und sie verkaufen sich gut. Zwar ist der Becher nicht aus feinem Bone China wie etwa das Souvenir zur Hochzeit von William und Kate, sondern aus handfestem Steingut, er hat Gewicht und liegt gut in der Hand. Das ist auch notwendig, schließlich ist der Atlantik ein rustikales Gewässer.

Die Reise liegt schon etwas zurück, aber der Becher tut seinen Dienst, fast jeden Tag – und erinnert an eine wunderbare Atlantik-Passage. R. B.

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