TAG DES OFFENEN DENKMALS : TAG DES OFFENEN DENKMALS

Sehenswertes in Brandenburg.

Denkmäler in ganz Deutschland öffnen am 9. September wieder ihre Türen. In Brandenburg gibt es eine nahezu unüberschaubare Zahl von Häusern und Einrichtungen, die sich am Programm beteiligen. Oft gibt es mehrere Denkmäler an einem Ort, in einer Region zu sehen; weitere Wege lohnen sich dann noch mehr. Hilfreich ist ein Blick in das komplette Programm, das als Download im Internet bereitsteht. Wir führen hier nur Denkmäler auf, die sonst nicht frei zugänglich sind oder nur auf Anfrage geöffnet werden. Download im Internet unter: www.tag-des-offenen-denkmals.de

KREIS BARNIM

Eberswalde, Finow, Altenhofer Straße 66 b: Alte Tischlerei Blankenburg; Stahlfachwerkbau mit Klinkerausfachung. Ersterrichtung in Frankreich im ausgehenden 19.Jahrhundert, Wiederaufbau im I. Weltkrieg im Messingwerk. Inneneinrichtung der Tischlerei weitgehend aus den 1930er Jahren, 1994 wurde der Betrieb eingestellt, Privatbesitz. Geöffnet von 10 bis 16 Uhr (sonst zu Führungen auf Anfrage geöffnet), Führungen stündlich durch den Eigentümer Marko Blankenburg. Kontakt: alte-tischlerei-blankenburg@web.de

HAVELLAND

Brandenburg an der Havel, Krakauer Straße 7: Rieselspeicher, Krakauer Mühle; 1914 an Stelle der 1913 abgebrannten Krakauer Mühle errichtet. Großer, viereinhalbgeschossiger Ziegelbau von neun Achsenbreite. Ausstattung teilweise erhalten. Umnutzungsplanung für Loft- Wohnungen. Remise. Geöffnet von 10 bis 18 Uhr (sonst nicht); Planungsvorstellung, Imbiss. Kontakt: Katrin Witt, Denkmalschutz, Telefonnummer: 033 81 / 58 63 32, Mail: katrin.witt@ stadtbrandenburg.de; Jana Hirt, Telefon: 033 81 / 88 99 40, biberbauservice@ web.de

Brandenburg an der Havel, Altstadt, Ritterstraße 86 Ecke Johanniskirchgasse: Gotisches Haus, 1451/52 als zwei Gebäude errichtet, nach 1724 zusammengefasst, ein in der Mark Brandenburg seltener mittelalterlicher Backsteinbau spätgotischer Profanarchitektur mit überaus wertvoller Bausubstanz. Reiche gotische Giebelfassade mit erhaltener bauzeitlicher Farbigkeit und Putzritzmaßwerk in Rundblenden und spätgotischer Innenarchitektur. 2012/14 Sanierung. Geöffnet von 10 bis 18 Uhr (sonst nicht); Führungen um 11, 14 und 16 Uhr durch Professor Karsten Westphal, Architekt. Kontakt: Katrin Witt, Denkmalschutz, Telefon: 033 81 / 58 63 32; Karsten Westphal, Telefon: 033 81 / 52 40 39, Mail: info@ basdbrandenburg.de

Schönwalde-Glien (Wansdorf), Wansdorfer Dorfstraße 22–24: Schloss Wansdorf, ganz in der Nähe von Hennigsdorf. Inneneinrichtung fast komplett erhalten. Jahrelanger Leerstand, seit 2010 Wiederherstellung nach historischem Vorbild. Geöffnet von 13 bis 19 Uhr (sonst nicht geöffnet); Führungen nach Bedarf stündlich durch Daniel Claus, Telefon (mobil): 01 71 / 279 42 34, Mail: DanielClaus@ t-online.de

KREIS ELBE-ELSTER

Finsterwalde, Kirchhainer Straße 4: Arbeiten der Finsterwalder Restauratoren. Die AG Finsterwalder Restauratoren stellt eine alte Zigarrenfabrik vor und zeigt Arbeiten des Schmiede-, Bleiglaser-, Maler-, Tischler- und Parkettlegerhandwerks aus dem Bereich der Restaurierung. Geöffnet von 10 bis 17 Uhr (sonst nicht geöffnet). Führungen und Vorträge halbstündlich durch Stefan Procopius, handwerkliche Vorführungen, Vorträge zu historischen Putzen und Holzfußböden, Herstellung und Verkauf von handgemachten Zigarren durch eine

Zigarrenmacherin. Auskunft: Stefan Procopius, Telefon: 035 31 / 70 26 30, Internet: restauratoren-finsterwalde.de

KREIS OSTPRIGNITZ-RUPPIN

Temnitztal, Dorfstraße 4 und Rotdornstraße 18 (benachbarte Grundstücke): Giebellaubenhaus ehemaliger Dorfkrug und Ernhaus. Ehemaliger Dorfkrug: Längsflurhaus von 1793 mit Giebellaube ursprünglich als Gaststätte errichtet. Bis 1945 Stammsitz der Rittergutsfamilie von Quast. Fachwerk mit Vorlaube. 2005 saniert, 2007 Brandenburgischer Denkmalpreis, unmittelbar benachbartes Ernhaus von 1782 mit achsial angebautem Stallgebäude. Das Gebäude wird derzeit saniert. Zusammenschau zweier zwischenzeitlich vom Abriss bedrohter Fachwerkhäuser am Garzer Dorfanger. Vorstellung mehrerer Sanierungsphasen. Es handelt sich um ein Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Geöffnet von 10 bis 18 Uhr (sonst nicht geöffnet); Führungen 11 zwischen 17 Uhr, stündlich durch Ulrich Dressel (0172 / 396 72 52) und Michael Zajonz (01 77/692 03 42), Mail: info.garzer.fach werk@googlemail.com Tsp

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben