TIPPS FÜR BAUTZEN REISEKISTE : Filettopf mit Pfeffersenf – zu gutbürgerlichen Preisen

Deutschland

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ANREISE

Bahn ab Berlin: EC bis Dresden, weiter im Regio-Express, Fahrtzeit: gut vier Stunden.

SENFWOCHEN

Die 6. Bautzener Senfwochen finden vom 23. August bis 11. September statt. Gaststätten überbieten sich dann mit Senf-Kreationen.

ÜBERNACHTEN

Hotel Alte Gerberei; an der Spree mit Blick auf die Altstadt, familiär geführt; Übernachtung im Doppelzimmer mit Frühstück ab 70 Euro. Telefon: 035 91 / 27 23 90, www.hotel- alte-gerberei.de

ESSEN UND TRINKEN

Senfstube (Schloßstraße 3); Eier in Senfsoße oder Filettopf Stroganoff mit Pfeffersenf – also gutbürgerliche Küche zu moderaten Preisen. Auch senflose Gerichte werden angeboten. In einem angeschlossenen Laden ist das einschlägige Sortiment erhältlich. Internet: www.senf-stube.de

GEDENKSTÄTTE

Bautzen II wurde 1933 bis 1945 von den Nazis, bis 1956 von der sowjetischen Besatzung, dann 1989 von der Stasi als Gefängnis genutzt. Es gibt Ausstellungen zu den einzelnen Perioden. Arrestzellen, Isolationstrakt und Höfe sind zugänglich. Telefon: 035 91 / 404 74, www.gedenkstaette-bautzen.de

AUSKUNFT

Touristbüro, Telefonnummer: 035 91 / 420 16, im Internet: www.bautzen.de

BRANDENBURG

Wandern zur Rohrweberei

Fischer, Fährleute und Rohrweber – alle fanden am Ufer der Havel Arbeit. Käthe Kura vom Deutschen Alpenverein führt am Dienstag, 23. August (Wiederholung am Sonnabend, 27. August), ihre Mitwanderer nach Pritzerbe, wo die letzte noch in Deutschland funktionierende Rohrweberei mit Handwebstühlen das alte Handwerk demonstriert. Führung und Kaffeegedeck kosten dort fünf Euro. Die Wegstrecke zu Fuß beträgt etwa 15 Kilometer. Treffpunkt: erster Wagen des RE 1 nach Magdeburg, Abfahrt des Zuges am Alexanderplatz um 9 Uhr 03, Hauptbahnhof um 9 Uhr 09, Zoo um 9 Uhr 15, Wannsee um 9 Uhr 30. Brandenburg-Ticket wird besorgt und umgelegt. Anmeldung bei Käthe Kura, Telefon: 030 / 691 15 82. Tsp

NIEDERSACHSEN

Talk op Platt

Helga Diers, Stadtführerin und Laienschauspielerin, präsentiert Oldenburgs Stadtgeschichte pfiffig und melodiös – auf Plattdeutsch. Verkleidet als eine Frau vom Lande aus dem späten 19. Jahrhundert präsentiert das Oldenburger Urgestein die Sehenswürdigkeiten. In eineinhalb Stunden vermittelt die Mundart-Führung Informationen aus der Zeit, als die Bauern aus dem Umland ihre Waren noch auf Karren nach Oldenburg zum Markt transportierten. Sprachliche Vorkenntnisse braucht für diese Führung niemand, denn die Döntjes – die plattdeutsche Bezeichnung für kleine und zumeist heitere Anekdoten aus dem Alltag – sind für jedermann verständlich. Und Stadtführerin Helga überprüft, ob alle folgen können, so lange bis alles verstanden wurde. Weitere Informationen erteilt die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH, Telefon: 04 41 / 36 16 13 66, im Internet unter: www.oldenburg-tourist.de Tsp

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