Reise : TIPPS FÜR LEIPZIG

ANREISE

Die Züge der Deutschen Bahn fahren Berlin–Leipzig fast jede Stunde (Sparpreis ab 29 Euro, falls verfügbar, sonst 36 Euro im IC, 42 Euro im ICE), doch preislich hat Interconnex die Nase vorn (Supersparticket online: zwölf Euro, Normalticket im Zug 20 Euro) und man darf sein Fahrrad mitnehmen (fünf Euro). Bei der DB werden Fahrräder nur in den wenigen IC-Zügen transportiert. Interconnex: täglich zwei Mal ab Berlin (7 Uhr 57 und 17 Uhr 10 ab Hauptbahnhof) und zurück (9 Uhr 26 und 18 Uhr 55 ab Leipzig Hauptbahnhof). Fahrtzeit: eine Stunde und 19 Minuten. Die DB fährt eine Stunde sieben Minuten (ICE) beziehungsweise eine Stunde 22 Minuten (IC).

Empfehlen darf man die „Leipzig-Card“, mit der es freie Fahrt im öffentlichen Nahverkehr der Stadt gibt. Verschiedene Varianten ab 8,90 Euro.

UNTERKUNFT

Park Hotel Leipzig. Wer „mittenmang“wohnen möchte, ist hier richtig. Gleich gegenüber dem Hauptbahnhof liegt das Vier-Sterne-Haus der Seaside-Gruppe, nur wenige Schritte zu den Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt. Arrangements mit zwei Übernachtungen, Frühstück und diversen Extras ab 160 Euro pro Person im Doppelzimmer; Telefon: 03 41 / 985 20

Motel One. Liegt ebenso zentral wie das Park Hotel. Hier geht’s betont stylish und leger zu. Einzel- und Doppelzimmer ab 59 Euro, Frühstücksbüfett: 7,50 Euro. Telefonnummer: 03 41 / 337 43 70

ESSEN

Die Kneipen- und Restaurantszene ist sehr ansehnlich. Die Gründe liegen auf der Hand: Messestadt, Studentenstadt, Kulturstadt. Von bodenständig über exotisch bis schräg – alles da. Thüringer Hof (Burgstraße 19, nahe Thomaskirche). Wer in einem Mix von sächsisch-thüringischer Küche schwelgen möchte, ist hier richtig. Auf der Karte: unter anderem das „Luthergericht“ (Eisbein mit Sauerkohl, Klößen, 11,70 Euro).

Kiwara Lodge (im Zoo). Das Essen, etwa ein Sonntagsbrunch (19,50 Euro), wird hier fast zur Nebensache, doch das Büfett wird afrikanisch angehaucht in guter Qualität geboten.

Auerbachs Keller (Mädler- Passage). Hier geistern nicht nur Goethe und sein Faust, sondern auch fast alle Touristen im Gewölbe. Küche und Preise sind zwischen gutbürgerlich und extravagant angesiedelt.

KULTUR

Kulturgenuss gibt’s im Gewandhaus, in der Oper, mit dem Thomanerchor sowie im Varieté, in Kabaretts, Theatern und Jazzkellern.

Ausstellungen:

Bis zum 30. August: Grassi-Museum für Völkerkunde, Sonderausstellung „Joe Colombo – Die Erfindung der Zukunft“

Bis zum 13. September: Museum der bildenden Künste, „Werner Tübke – Retrospektive“

Bis zum 11. Oktober: Zeitgeschichtliches Forum,

„Flagge zeigen? Die Deutschen und ihre Nationalsymbole“

Bis zum 6. Dezember: Stadtgeschichtliches Museum, „Erleuchtung der Welt. Sachsen und der Beginn der modernen Wissenschaften“, Jubiläumsausstellung der Universität

Bis zum 28. November: Unibibliothek Albertina, „Leipziger – Eure Bücher!“

NACHTLEBEN

Gediegen oder bunt geht es zu, je nach Geschmack. Einen guten Einstieg für Anfänger bieten sogenannte Szene-Tauchgänge oder Pub-Touren, die von der Eventagentur Evendito ab acht Euro angeboten werden. Mehr dazu im Internet (www.evendito.de) oder telefonisch unter 03 41 / 303 24 46.

AUSFLÜGE

Neuseenland. Rundfahrten zu den Braunkohletagebauen und deren Zukunft rund um Leipzig. Fachlich fundierte Reiseleitung. Die „Phönix-Tour“, eine Stadtumrundung, immer sonnabendvormittags, kostet 24,50 Euro. Auskunft: 03 41 / 860 59 01, www.rundum-leipzig.de

Skating und Wildwasser am Markkleeberger See. Auskunft: Kanupark, Telefon: 03 42 97 / 14 12 91, Internet: www.kanupark- markkleeberg.com

AUSKUNFT

Leipzig Tourismus, Richard-Wagner-Straße 1, 04109 Leipzig; Telefon: 03 41 / 710 42 60, Internet: www.ltm-leipzig.de

Das Verkehrsamt bietet auch Pauschalen an.

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