TIPPS FÜR UNTERWEGS : TIPPS FÜR UNTERWEGS

Hände weg von Katzen

Sie sind so niedlich und anschmiegsam – kein Wunder, dass vor allem kleine Kinder kaum zu stoppen sind, wenn sie einer umherstreunenden Katze begegnen. Doch das unbedachte Streicheln eines herrenlosen Streuners kann verhängnisvoll sein, wie das NDR-Gesundheitsmagazin „Visite“ jetzt berichtete. Denn vor allem in südlichen Urlaubsländern wie Griechenland, Italien oder Spanien lauert nicht selten ein hoch infektiöser Krankheitserreger auf der Haut und im Fell der Tiere: der Hautpilz Microsporum canis. Tückisch dabei ist, dass man den Katzen die Infektion nicht ansieht. Allein im Großraum Athen sind 90 Prozent der rund 250 000 herrenlosen Katzen mit diesem Erreger infiziert. Schon eine einzige Berührung reicht aus, um sich zu infizieren. Nach einer Inkubationszeit von zehn Tagen treten zunächst ein juckender Hautausschlag und kreisrunde rote Flecken auf, erst an Händen oder Unterarmen, dann am ganzen Oberkörper und schließlich auf der Kopfhaut. Den Betroffenen fallen die Haare büschelweise aus. Da der Pilz auch von Mensch zu Mensch übertragbar und extrem ansteckend ist, ist es wichtig, schon bei den ersten Anzeichen einer Erkrankung den Hautarzt aufzusuchen. Also gilt insbesondere im Süden: Hände weg von allen fremden Katzen. Tsp

Kein Geld für Tiere spenden

Touristen sollten im Urlaub kein Geld für Tiere spenden. Auch auf das „Freikaufen“ von Tieren auf Märkten lassen sie sich besser nicht ein, rät die Organisation Pro Wildlife in München. Nach Ansicht der Tierschützer unterstützen Urlauber damit nur das Geschäft, den Tieren aber werde nicht geholfen. Grundsätzlich rät die Organisation dazu, keine Tiershows und private Tierparks im Ausland zu besuchen. Am besten ignorierten Touristen Angebote, sich gegen Bezahlung mit Affen oder Tigern fotografieren zu lassen oder sie zu streicheln. Die Tiere würden oft in freier Wildbahn gefangen und mit Medikamenten ruhig gestellt. dpa

Bei Mietwagen auch Reifen prüfen

Auch bei einem Mietwagen im Urlaub sollte aus Sicherheitsgründen der Zustand der Reifen kontrolliert werden. Denn in manchen Urlaubsländern bleibt dem Personal oft nicht genügend Zeit zur Prüfung. Darauf weist der Reifenhersteller Continental in Hannover hin. Neben der Profiltiefe sind Beschädigungen der Lauffläche oder der Seitenwand zu beachten: Die zeigen sich zum Beispiel in Form von weggebrochenen Profilblöcken oder Blasen an der Seite des Reifens. dpa

Thrombose vorbeugen

Langes Sitzen im Flugzeug, Bus oder Auto kann eine Thrombose begünstigen. Um ihr vorzubeugen, sollten Reisende die Füße mehrmals in der Stunde kreisen lassen und mit den Zehen auf- und abwippen. Das rät die Deutsche Venen-Liga. Die Beine werden besser nicht übereinandergeschlagen und dafür gelegentlich ausgestreckt. Ebenfalls sinnvoll ist, jede Stunde einige Schritte zu gehen. Das Thromboserisiko lässt sich darüber hinaus durch reichliches Trinken mindern. Auf Alkohol, Kaffee und entwässernde Tees sowie Nikotin sollte allerdings verzichtet werden. Auskunft unter der gebührenfreien Hotline 800 / 444 33 35

Mehr dazu im Internet unter:

www.venenliga.de

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