TIPPS FÜR ZÜRICH : „Ein Platz für Götter“ – Wo der Komponist auf die Berge kraxelte

ANREISE
Nonstop von Berlin-Tegel nach Zürich zum Beispiel mit Swiss oder Air Berlin. Mittlerer Ticketpreis 150 Euro.

ZÜRICH-CARD

Empfehlenswert für den Stadtaufenthalt ist die Zürich-Card, die man am besten schon am Flughafen erwirbt. Sie garantiert freien Eintritt in Museen, Gratis-Benutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel (auch Schiffe und Seilbahnen) sowie diverse Ermäßigungen. Die 24-Stunden-Variante kostet 20 Euro, 72 Stunden 48 Euro.

ÜBERNACHTUNG

Ambassador à l’Opéra. Das ehrwürdige Vier-Sterne-Haus befindet sich gleich gegenüber dem Opernhaus. Das Hotel hat ein „Opern-Arrangement“ aufgelegt. Es beinhaltet einen Apéro, eine Tour hinter die Opernkulissen, ein Drei-Gänge-Dinner und eine Übernachtung plus Frühstücksbüfett. Preis pro Person: 191 Euro. Die Karte für eine Opernaufführung ist nicht inbegriffen. Sie kostet zwischen 24 und 220 Euro. Hotel Ambassador, Falkenstrasse 6, Telefon: 00 41 /442 58 98 98, Internet: ambassadorhotel.ch

Hotel Baur au Lac, Luxusklasse. Das Haus bietet ein „Weekend-Spezial“ zum Preis von 537 Euro pro Zimmer und Nacht (ohne Frühstück). Telefon: 00 41/442 20 50 30, Internet: bauraulac.ch

LUNCH

Im „Zunfthaus zur Zimmerleuten“ am Limmatquai 40 kehrte schon Wagner ein. Ausgezeichnete Schweizer und Zürcher Spezialitäten. Fantastischer Altstadtblick. Reservierung empfohlen. Im Internet unter:

zunfthaus-zimmerleuten.ch

FESTSPIELE

Unter dem Motto „Treibhaus Wagner“ präsentieren unter anderem Opernhaus, Schauspielhaus, Kunsthaus und Tonhalle-Orchester vom 14. Juni bis 14. Juli ein reiches, spartenübergreifendes Programm. Zu den Höhepunkten gehört: „Richard Wagner – Wie ich Welt wurde“. Eine wahre Fantasie in zwei Akten mit Musik aus dem Werk von Richard Wagner. Autor und Regie: Hans Neuenfels. (sieben Termine im Juni). Programm im Internet:

festspiele-zuerich.ch

MUSEUM RIETBERG

Die ehemalige Villa Wesendonck ist mit neuem, gläsernem Gebäudeteil zum spannenden Rietberg-Museum geworden. Gezeigt wird herausragende außereuropäische Kunst, vor allem aus Asien und Afrika. Nettes Café.

WAGNER-SPAZIERGANG

Individuell können sich Besucher mit dem Bändchen „Durch Richard Wagners Zürich – ein Stadtrundgang“ auf den Weg zu den Wohn- und Wirkungsstätten Wagners machen. (Stroemfeld Verlag, Frankfurt, 71 Seiten, 10 Euro) Die Autorin Eva Martina Hanke bietet für Gruppen auch Führungen an. Anmeldung über Zürich Tourismus

LITERATUR
Eva Rieger und Hiltrud Schröder haben in dem schönen Buch „Ein Platz für Götter“ Richard Wagners Wanderungen in der Schweiz recherchiert und entsprechende Touren zusammengestellt. ( Böhlau Verlag, Köln, 198 Seiten, 24,90 Euro)


AUSKUNFT

Zürich Tourismus, Telefon: 00 41/44 / 215 40 10, Internet: zuerich.com

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