TIPPS FÜRS WOOFEN : In Deutschland sind 300 Höfe gemeldet

DAS PRINZIP
Von Brandenburg über Nepal bis nach Uganda – Gelegenheiten zum WWOOFing finden sich auf der ganzen Welt. Das Grundprinzip „Tausche Mithilfe gegen Verpflegung und Unterkunft“ ist überall identisch. Da viele Höfe in kleinem Maßstab produzieren, sind nicht alle bio-zertifiziert. Allerdings überprüfen die jeweiligen Landesorganisationen die ökologische Orientierung anhand eines Fragebogens sowie gegebenenfalls durch Besichtigungen an Ort und Stelle.

DIE BEDINGUNGEN
Prinzipiell kann jeder wwoofen, ob jung oder alt, Frau oder Mann, körperlich beeinträchtigt oder nicht. Tägliche Arbeitszeit vier bis sechs Stunden, konkrete Absprachen sind mit dem jeweiligen Bauer zu treffen. Über die Websites (siehe unten) erhält man Einblick in Porträts aller registrierten Höfe. Die Kontaktdaten werden jedoch erst nach Zahlung einer Mitgliedsgebühr freigeschaltet (in Deutschland derzeit 18 Euro pro Jahr), optional kann man auch ein gedrucktes Verzeichnis bestellen. Die Bauern können dann per E-Mail oder Telefon angesprochen werden.


DIE AUFGABENBEREICHE
In Deutschland sind etwa 300 Höfe gemeldet, deren Tätigkeitsfelder sich von Viehhaltung über Käseherstellung bis zu Obstanbau erstrecken. Um Missverständnissen vorzubeugen, empfehlen sich Absprachen im Vorfeld.

AUSKUNFT
WWOOF Deutschland hat weder Telefon noch Fax. Kontakt übers Internet (wwoofinternational.org oder wwoof.de). Postadresse: Freiwillige Helfer auf ökologischen Höfen e. V., Postfach 21 02 59, 01263 Dresden; touristische Angaben zur Lausitz und dem Muskauer Faltenbogen auf lausitz.de sowie muskauer-faltenbogen.de

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