Reise : Urlaubsküche: So schmeckt’s woanders

Essen und Trinken ist für so manchen die schönste Art, Land und Leute kennenzulernen. Um sich einen Vorgeschmack auf den nächsten Urlaub zu holen, können Besucher der ITB am Publikumswochenende an einem einzigen Tag auf kulinarische Weltreise gehen. Auf der Messe stellen Anbieter nicht nur die neuesten Reiseangebote vor, sondern bieten auch Kostproben ihrer regionalen Küchen.

Gleich in den ersten Hallen am Eingang Süd eröffnet sich ein wahres Feinschmecker-Paradies. Dass sich schmackhafte Urlaubsküche ganz einfach nachkochen lässt, soll Besuchern beim Showcooking mit TV- und Sternekoch Christian Henze am Sonntag bei Ruf Jugendreisen (Halle 4.1) gezeigt werden. Am Stand der Ukraine in Halle 2.1. können Neugierige ukrainischen Sekt und Schokolade verkosten sowie dem Chocolatier über die Schulter schauen. Sowohl am Sonnabend als auch am Sonntag wird am Stand von Andalusien in Halle 4.2 saftiger Schinken aufgeschnitten und Wein aus den besten iberischen Anbaugebieten ausgeschenkt.

Typisch bayerische Genüsse sind am Stand von Bayern Tourismus in Halle 6.2 zu probieren. Die Schmankerl reichen von Leberkäs bis zu Weißwürsten. Ebenfalls in Halle 6.2 können sich die Besucher davon überzeugen, dass das kulinarische Konzept der Autostadt Wolfsburg nicht etwa nach alten Reifen schmeckt. Unter dem Motto „Natürlich Autostadt“ bereiten Köche aus den Restaurants des Erlebnisparks regionale und saisonale Produkte aus biologischem Anbau zu.

Gleich nebenan in Halle 7.2 lädt Hessen auf eine kleine kulinarische Reise ein. Häppchen – von der grünen Soße bis zum Handkäs’ mit Musik – werden angeboten. Dazu gehört natürlich ein kerniger Apfelwein, auch Stöffche genannt, ein Rheingauer Riesling oder ein Pils aus dem „Herzen der Natur“.

Tradition auf der ITB hat die Hertz Eisbar powered by Florida Eis, einem Berliner Eishersteller, am Stand der Autovermietung in Halle 9. Hier können Schleckermäuler zwischen klassischen Sorten wie Vanille, Schokolade, Erdbeer, Mango und ausgefallenen Geschmacksrichtungen wie Old Fashion Caramel und Erdnuss Toffee wählen.

In Halle 11.1 weist der verführerische Duft nach frischem Gebäck Genießern den Weg zum Ungarn-Stand. „Kürtõskalács“, das traditionelle, ungarische Hefegebäck, wird hier zubereitet: Der Teig wird ausgerollt, in Streifen geschnitten und auf eine Rolle gewickelt. Nach kurzer Backzeit wird er zum Schluss mit Butter und Zucker bestrichen, um eine karamellisierte Oberfläche zu erhalten.

Als Genussregion will Österreich in Halle 17 bei den Messebesuchern punkten. Franz Raneburger, der mit drei Gault-Millau-Hauben und einem Michelin-Stern ausgezeichnete Meisterkoch, schwingt am Österreich-Stand den Kochlöffel. Mit Braten vom Tullnerfelder Jungschwein, Mattigtaler Forelle mit Endiviensalat und natürlich Kaiserschmarren will er den Gaumen der Messebesucher kitzeln. Wer eher einfache Kost bevorzugt, greift vielleicht lieber am Wiener Würstelstand zu. Dort werden herzhaft-knackige Debreziner, Käsekrainer und Frankfurter gegrillt.

Zum Ausklang der kulinarischen Weltreise können Genießer schließlich bei einer traditionellen Teezeremonie am Japan-Stand in Halle 26 entspannen. Tsp

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