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Reisen mit dem Schiff.

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„Titanic“ – letzte Botschaften



Die letzten Telegramme von der „Titanic“ werden aus Anlass des 100. Jahrestags des Schiffsuntergangs am 15. April 1912 im Museum für Kommunikation in Frankfurt am Main gezeigt. Hinter der Fassade einer Schiffswand werden Original-Telegramme mit Übersetzung, der Transkription der Funkzeichen und Erläuterungen zu den erwähnten Personen und zum Hintergrund präsentiert, sagt der Sammlungsleiter des Museums, Frank Gnegel. Die Ausstellung vom 1. März bis 22. April solle der Frage nachgehen, welche Rolle der Funkverkehr bei dem größten zivilen Schiffsunglück im Nordatlantik gespielt habe. Der Funk hat nach den Worten von Gnegel nicht zur Rettung der Passagiere beigetragen. Die Funkstation auf der „Titanic“ sei nicht Teil der Schiffsbrücke gewesen, sondern habe vornehmlich dem privaten Telegrammverkehr der Passagiere gedient. Nachdem die „Titanic“ einen Eisberg gerammt hatte, seien ihre Notruftelegramme von dem in der Nähe befindlichen Dampfer „Californian“ nicht registriert worden, weil dessen einziger Funker Schichtende hatte. Bei dem Untergang ertranken rund 1500 Menschen, etwa 700 wurden gerettet. Für die Ausstellung wird eine Funkstation mit der Ausstattung von 1912 nachgebaut. Zeitgenössische Fotos und Filmausschnitte illustrieren den Bau der „Titanic“, die Jungfernfahrt und die Rettung der Überlebenden. epd

„Titanic“ – der Film

Der Spielfilm „Titanic“ ist Thema einer Ausstellung im Nachbau des Luxusliners vor der Bergkulisse der Great Smoky Mountains in Tennessee. Kleid und Mantel, die Kate Winslet 1997 trug, sind ebenso zu sehen wie das Collier, das im Film eine wichtige Rolle spielte. Zur Wiederaufführung in 3-D, die in Europa für den 5. April angekündigt ist, zeigt das Museum Titanic in Pigeon Forge zudem Fotos und Videos vom Set, Requisiten und das Drehbuch des Regisseurs James Cameron. Während andere Museen zum 100. Jahrestag des Untergangs das Schiff selbst zum Thema machen, beleuchtet die Sonderausstellung in Tennessee das Kino-Epos: „Der Film hat seinen eigenen Platz in der Geschichte und wird auf ewig ein Tribut an die RMS ,Titanic‘, ihre Erbauer, Passagiere und Besatzung bleiben“, sagt Eigentümer John Joslyn. Auf Originale von der „Titanic“ aber muss auch in Pigeon Forge niemand verzichten. Die Dauerausstellung im Nachbau des Ozeanriesen in halber Originalgröße zeigt Fundstücke, die nach dem Untergang auf dem Wasser trieben, darunter Decksessel und Schwimmwesten. Auskunft: Tennessee Tourism, Horstheider Weg 106 a, 33613 Bielefeld; Telefon: 05 21 / 986 04 15, www.tennessee.de, www.titanicpigeonforge.com Tsp

Schiff mit Flug in einem Katalog

Der Kreuzfahrtspezialist e-hoi hat jetzt einen Katalog mit ausgesuchten Hochsee- und Flussreisen weltweit aufgelegt. Unter dem Namen „hin & weg“ präsentiert das Unternehmen die neue Veranstaltermarke. Alle Kreuzfahrten im Katalog enthalten die Flüge und bieten nach Auskunft von e-hoi einen deutlichen Preisvorteil gegenüber Einzelbuchungen. Zudem finden Kreuzfahrer unter dem Zusatz „Plus“ eine besondere Auswahl an Seereisen mit Serviceleistungen wie zum Beispiel persönliche Reiseleiter und mehrtägige Vor- und Nachprogramme. Der Katalog ist unter www.e-hoi.de/katalog einsehbar oder kann telefonisch angefordert werden (08 00 / 809 05 00, kostenfrei aus dem deutschen Festnetz). Tsp

Kinder bis 17 Jahre kostenfrei

Auf der „Delphin“ (235 Kabinen) dürfen Kinder bis einschließlich 17 Jahren kostenlos mitreisen, wenn sie in einer Kabine der Kategorie A bis E mit zwei Vollzahlern untergebracht sind. Die „Delphin“ wurde 1975 als Fährschiff gebaut, 1986 zum Kreuzfahrtschiff in der Lloyd Werft Bremerhaven umgebaut und seither ständig modernisiert. Das Schiff ist von April an im östlichen Mittelmeer unterwegs, kommt „rund Westeuropa“ zum Hamburger Hafengeburtstag am zweiten Maiwochenende und nimmt danach Kurs auf Ostsee und Nordkap. Die neuntägige Reise von Barcelona nach Hamburg (26. April bis 4. Mai) zum Beispiel kostet ab 990 Euro pro Nase in der Doppelkabine. Auskunft in Reisebüros oder telefonisch unter: 069 / 80 90 78 80

Im Frühjahr auf Loire und Seine

Einen intensiven Eindruck französischer Lebenskultur und landschaftlicher Schönheit vermittelt eine Flusskreuzfahrt auf der „Cezanne“ durch Frankreichs Norden. Auf einer Reise durch das Seine-Tal geht es vorbei an Klöstern, Burgen bis zum Küstenstädtchen Honfleur in der Normandie. Auf dem Rückweg ist ein Halt in Giverny mit dem Monet-Haus vorgesehen. Nach einem intensiven Besichtigungstag in Paris geht es weiter in Richtung Loire-Tal mit seinen Schlössern. Die elftägige Kulturreise vom 31. März bis 10. April kostet inklusive der Lufthansa- Flüge ab Berlin mit Vollpension und Programm ab 1875 Euro. Auskunft: Kögel- Studienreisen, Telefon: 030 / 771 30 10; Internet: www. koegelreisen.de Tsp

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