Welt : Robben und Quoten

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Nur noch 1,8 Millionen Sattelrobben lebten Nach Angaben des kanadischen Amtes für Fischerei und Ozeane 1970 in den Küstengewässern. Daraufhin führte Kanada 1971 die Regulierung der Robbenjagd mit Hilfe einer Fangquote ein. Diese wurde nicht zuletzt aufgrund internationaler Proteste in den 80er Jahren immer weiter zurückgefahren.

1985 erreichte die Quote nach Angaben von Greenpeace Deutschland mit 15.000 zur Tötung freigegebenen Tieren ihren niedrigsten Stand. In den 90er Jahren wurde die Fangquote wieder stark angehoben. 2002 betrug sie 275.000, im vergangenen Jahr durften 300.000 Tiere getötet werden. 2004 ist die Quote mit 350.00 Tieren so hoch wie noch nie.

Nach Angaben von Greenpeace liegt die Zahl der getöteten Tiere tatsächlich jedoch noch höher, da die Robbenfänger sich über die festgesetzte Quote hinwegsetzen. Tiere, die verletzt entkomen und später verenden, tauchen zudem in keiner Statistik auf. Die Population beträgt heute 5,2 Millionen Tiere. 2006 sollen es nach dem Willen des Fischereiministeriums nur noch 4,6 Millionen sein. Tsp

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