Welt : Rückblick: Katholische Weltjugendtage

Die Anfänge des Weltjugendtages reichen zurück in die frühen 1980er Jahre.

Köln (14.08.2005, 18:24 Uhr) - Damals trafen sich in Rom in der Nähe des Petersplatzes einige Jugendliche regelmäßig zu Gebeten und Gesprächen. 1984 wurde dann in Rom erstmals das «Internationale Jubiläum der Jugend» gefeiert. Mehr als 300 000 junge Menschen aus aller Welt folgten der Einladung von Papst Johannes Paul II., sich am Palmsonntag auf dem Petersplatz zu treffen.

Nach dem zweiten Jugendtreffen kündigte der Papst 1985 an, eine solche Begegnung zu einer Dauereinrichtung zu machen. Johannes Paul II. ging es darum, dass sich die Jugend gegen Unterdrückung und Egoismus engagierte. Die Teilnehmer sollten Strukturen schaffen, «die sich an der Wahrheit, der Solidarität und am Frieden ausrichten», hieß es in der Osterbotschaft «Urbi et Orbi» 1985.

Am Palmsonntag 1986 wurde der erste offizielle Weltjugendtag in Rom gefeiert. Seitdem findet er im Wechsel in Rom und anderen Städten der Welt statt. Nun kommt der 20. Weltjugendtag vom 16. bis zum 21. August nach Köln - es ist der achte, der außerhalb Roms gefeiert wird. Mindestens 800 000 Teilnehmer werden zur Abschlussmesse mit Papst Benedikt XVI. erwartet. (tso)

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