Scheidung : Madonnas Ex-Mann soll 50 Millionen Pfund bekommen

Guy Ritchie, der Ex-Mann von Pop-Ikone Madonna, erhält englischen Medien zufolge nach der Scheidung Bargeld und Besitztümer im Rekordwert von 50 Millionen Pfund.

Ritchie
Bild aus besseren Tagen. Madonna und Guy Ritchie im Mai 2008 in Cannes. -Foto: dpa

LondonMadonnas Ex-Mann Guy Ritchie bekommt nach der Scheidung von der Pop-Sängerin (50) laut einem Zeitungsbericht Immobilien und Bargeld im Wert von bis zu 50 Millionen Pfund. Wie die Londoner Zeitung "Evening Standard" berichtet, soll der 40-jährige Regisseur den Landsitz in der südenglischen Grafschaft Wiltshire und eine nicht näher bezifferte Summe an Bargeld erhalten. Das Blatt beruft sich auf eine Quelle aus dem Umfeld von Madonna.

Sollte sich dies bestätigen, müsste Madonna mehr zahlen als Sänger Phil Collins oder Ex-Beatle Paul McCartney, die bei ihren Scheidungen mit 25 Millionen beziehungsweise 24,3 Millionen Pfund zur Kasse gebeten worden waren. Das Vermögen der "Queen of Pop" wird auf 300 Millionen Pfund (336 Millionen Euro) geschätzt, das von Ritchie auf 30 Millionen.

Ritchie hatte immer wieder betont, dass er kein Geld von seiner Ex-Frau haben wolle. Nach rund acht Jahren Ehe hatte sich das Promi-Paar im November in London scheiden lassen. Beide teilen sich das Sorgerecht für ihren gemeinsamen Sohn Rocco und den Adoptivsohn David. Tochter Lourdes stammt aus einer früheren Beziehung Madonnas.

Paar will Weihnachten zusammen feiern

Allerdings streiten sich beide darüber, wo die Kinder leben sollen. Während Madonna die Kinder bei sich in New York haben möchte, will Ritchie, dass zumindest Rocco in London bleibt. Nach Medienberichten hatte sich das Paar aber darauf verständigt, der Kinder zuliebe das erste Weihnachtsfest nach der Scheidung auf dem englischen Landsitz in Wiltshire feiern zu wollen.

Schon vor der Scheidung war monatelang über eine Trennung des Paars spekuliert worden. Medien breiteten Details aus ihrem Eheleben aus. So soll Ritchie vor allem unter dem Fitness- und Diätwahn seiner Frau gelitten haben. Auch seien sich die Eheleute uneinig über die Adoption eines weiteren Kindes gewesen. (jvo/dpa)

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