Scheidung : McCartney droht ab Montag eine Schlammschlacht

80 Millionen Euro könnte den Ex-Beatle die Scheidung von Heather Mills kosten. Jetzt wird vor dem obersten englischen Familiengericht verhandelt - die englischen Medien erwarten eine geballte Ladung schmutziger Wäsche.

McCartney und Heather Mills
Das Scheidungsverfahren von Ex-Beatle Paul McCartney droht am kommenden Montag vor Gericht zu einer Schlammschlacht zu verkommen....Foto: dpa

Wenn sich McCartney (65) und das Ex-Fotomodel Heather Mills (40) nicht doch noch unmittelbar vor der Anhörung verbindlich auf die Höhe einer Abfindung und die Regelung des Sorgerechts für ihre Tochter einigen, könnte sich das Verfahren zu einer unglaublichen Schlammschlacht entwickeln, hieß es in britischen Presseberichten. Das wäre für McCartney allerdings nicht wirklich etwas Neues. Schon in den vergangenen Monaten wurden pikante Details öffentlich. McCartney habe seine Frau geschlagen war nur eines davon.

McCartney widersetzt sich noch

Das Verfahren könnte mit der teuersten Promi-Scheidung seit der auf umgerechnet fast 90 Millionen Euro geschätzten Trennung der Hollywood-Stars Tom Cruise und Nicole Kidman enden, schrieb die Londoner "Sunday Times". Allerdings deute auch einiges darauf hin, dass sich McCartney den finanziellen Forderungen seiner Noch-Frau widersetzt. Er könnte darauf bauen, dass der Oberste Gerichtshof von England für Mills eine deutlich niedrigere Abfindung festlegt, als von ihr angestrebt wird.

Die Zeitung "Daily Mail" berichtet hingegen, der Rosenkrieg sei durch eine finanzielle Vereinbarung "im Prinzip" beigelegt. Bei dem Gerichtstermin gehe es nur noch darum, diesen "Deal" abzusegnen. Danach hat der Ex-Beatle zugestimmt, Mills im Gegenzug für deren Schweigen über die Ehe 55 Millionen Pfund (74 Millionen Euro) sowie ihre sämtlichen Anwaltskosten zu zahlen. Zudem hätten sich die beiden darauf geeinigt, dass Mills grundsätzlich das Sorgerecht für Beatrice bekommt, während McCartney sein Kind uneingeschränkt besuchen und an jedem zweiten Wochenende zu sich holen darf. (kj/dpa)

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