Schifffahrt : Deutscher Frachter in Großbritannien auf Grund gelaufen

Glück im Unglück: Ein deutscher Container-Frachter ist in Großbritannien auf Grund gelaufen - verletzt wurde aber niemand. Auch die Ladung blieb unversehrt. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist für die Ermittler ein Rätsel.

LondonDas Schiff mit dem Namen "Cortesia" stecke seit dem frühen Morgen mit einer Ladung von rund 43.000 Tonnen etwa in der Mitte der Straße von Dover fest, teilte die britische Küstenwache mit. Die 27 Besatzungsmitglieder an Bord seien wohlauf.

Bei einer ersten Untersuchung sei an dem Schiff kein Leck festgestellt worden, sagte ein Sprecher der Küstenwache. Die Mannschaft des britischen Schleppers "Anglian Monarch" kümmere sich um die in Deutschland registrierte "Cortesia". Beide Besatzungen prüften gemeinsam die Möglichkeiten zur Rettung des Frachters, sagte der Sprecher.

Andere Schiffe seien vor möglichen Navigationsproblemen in der Straße von Dover durch das festsitzende deutsche Schiff gewarnt worden, hieß es. Die Meerenge zwischen Großbritannien und dem europäischen Festland, deren geringste Breite 33 Kilometer beträgt, gehört zu den am stärksten befahrenen Schifffahrtsstraßen der Welt. Unter ihr verläuft der 1994 eröffnete Eurotunnel. (saw/dpa)

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