Die Besprechung ist eigentlich Routine. In schneller Folge tragen die 15 versammelten Wissenschaftler aktuelle Daten über die globale Verbreitung von Influenzaviren zusammen. Von der Ankunft des neuen „pandemischen“ Erregers in Ruanda ist die Rede und dem Befall australischer Schweineherden.
Dann aber berichtet der Teamleiter von einer überraschenden Beobachtung: In China und anderen Ländern, wo sich die neue Variante des Virustyps H1N1 ausbreite, „gehen die Befunde mit H3N2 gleichzeitig schnell nach unten“, sagt er. Die Kollegen merken auf. Heißt das, die neuen Viren, Verursacher der weltweit verbreiteten Schweinegrippe, verdrängen die bisherigen, saisonalen Grippeviren, weil sie im Körper ihrer Wirte um den gleichen Platz konkurrieren? Werden damit die „pathogeneren“ Viren ausgerottet, diejenigen also, die mehr schwere Erkrankungen und Todesfälle verursachen? „Das wäre ja eine gute Nachricht“, sagt einer der Virologen.
Könnte die Schweinegrippe am Ende mehr Leben retten, als sie bedroht?
Der Teamleiter, ein amerikanischer Epidemiologe, mahnt zur Vorsicht. Für solche Schlussfolgerungen sei es „zu früh, das geben die Zahlen noch nicht her“, versichert er. Aber möglich sei eine solche Entwicklung schon.
Genf, am Mittwoch vergangener Woche. In einem Konferenzraum im Erdgeschoss des sechsstöckigen Betonriegels der Zentrale der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben die versammelten Grippeexperten soeben eine Grundannahme der größten Impfkampagnen aller Zeiten infrage gestellt. Die „neue Grippe“ muss keineswegs jene große Gefahr sein, vor der Regierungen in aller Welt seit Monaten warnen. Im Gegenteil: Sie könnte sogar mehr Menschen vor der bisher weit gefährlicheren saisonalen Grippe bewahren, als sie ihrerseits an schweren Erkrankungen erzeugt, bestätigt auch Hans Dörr, Professor für Virologie an der Uniklinik in Frankfurt am Main. „Denkbar ist das auf jeden Fall“, sagt Dörr, das sei kürzlich beim „Influenza-Kongress“ in Erfurt „auch schon so diskutiert worden“.
Warum aber mobilisieren dann die WHO und mit ihr mehr als 100 Regierungen für eine teure, globale Massenimpfung? Warum wurde die Verbreitung einer neuen Influenzavariante, die bisher nicht mal ein Zehntel jener tödlichen Erkrankungen verursacht, die auf das Konto der ganz normalen Wintergrippe gehen, zur gefährlichen „Pandemie“ erklärt? Handelt es sich am Ende gar um eine „Inszenierung, mit der die Pharmakonzerne schlichtweg Geld verdienen wollen“, wie Wolf-Dieter Ludwig, Chefarzt im Helios-Klinikum Berlin-Buch und Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, beklagt?
Wer Antworten sucht, kommt an der WHO und ihren Funktionären nicht vorbei. Hier, in einem Gebäudekomplex im UN-Viertel am Hang über dem Genfer See, laufen die Fäden des weltumspannenden Netzwerks zur Abwehr der vermeintlich tödlichen Grippewelle zusammen. Hier sind Fachleute aus aller Herren Länder schon seit 1999 damit befasst, den Ernstfall vorzubereiten. Um im Krisenfall handlungsfähig zu sein, wurden 2005 sogar eigens die „International Health Regulations“ beschlossen, die der WHO weitreichende Befugnisse einräumen. Seitdem dürfen die WHO-Mitarbeiter auf eigene Initiative Nachforschungen über neue Seuchen anstellen, und alle Regierungen sind auskunftspflichtig. Seitdem auch obliegt es allein dem WHO-Generalsekretär, die jeweils geltenden Warnstufen zu verkünden und die Mitgliedsstaaten zu den vereinbarten Gegenmaßnahmen aufzufordern. So war es am 11. Juni denn auch die amtierende WHO-Chefin Margaret Chan, die den Pandemie-Alarm auf die höchste Warnstufe anhob und damit von Australien bis Kanada den Start der nationalen Aktionspläne auslöste.
Die Vorstellung, all das sei von langer Hand vorbereitet, nur um die Interessen von Pharmakonzernen zu bedienen, erscheint erst einmal absurd. Schließlich hat die WHO 193 Mitgliedsstaaten und wird von einem 34-köpfigen Exekutivrat überwacht. Für Keiji Fukuda, den WHO-Topmanager für das Grippeprogramm, laufen derlei Vorwürfe darum auch nur unter der Rubrik „Verschwörungstheorie“. Man wisse eben nicht vorher, „wie schwer die Menschen erkranken werden, wenn sich ein neues Virus ausbreitet“, erklärt der US-Seuchenfachmann und wiederholt das Mantra der Grippewarner: Man müsse „die historische Erfahrung ernst nehmen“, dass selbst zunächst harmlose Virusvarianten wie einst nach dem Ersten Weltkrieg „später viele Millionen Menschen töten können“. Genauso argumentieren Gesundheitspolitiker in aller Welt, die ihren Bürgern die Impfaktion erklären müssen.
Aber die vielfach erklärte Befürchtung, das Virus werde in der Wintersaison womöglich mutieren und besonders gefährlich, hat sich während der kalten Monate in der südlichen Hemisphäre gerade nicht bestätigt. Australien zählte 118 Opfer der Schweinegrippe, während mit mehr als 1000 Todesopfern der saisonalen Grippe gerechnet wird. Ähnlich sind die Zahlen in Chile und Neuseeland.
Auch der Verweis auf die Historie ist mehr Dogma als exakte Wissenschaft. Denn die jüngere Geschichte der Influenzaviren weist genau in die andere Richtung. Das beschrieb bereits im vergangenen Juni ein Team des amerikanischen nationalen Forschungsinstituts für Infektionskrankheiten in einem Aufsatz für das „New England Journal of Medicine“. Der Pandemieerreger sei keineswegs völlig neu, schrieben die Forscher, sondern „ein Abkömmling in der vierten Generation des Virus von 1918“, der sich seitdem in einem ständigen Wettlauf mit dem menschlichen Immunsystem entwickele. Die „gute Nachricht“ sei, dass „diese Pandemien über die Zeit immer weniger schwer“ ausfallen, konstatierten die Virologen, und dies entspreche ja auch den Regeln der Evolution: „Ein Virus, das seine Wirte tötet oder ins Bett schickt“, sei schließlich „nicht optimal übertragbar.“ Je harmloser die Erkrankung, umso besser also nicht nur für den Menschen, sondern auch für das Virus. Ganz ähnlich warnte auch Peter Palese, Mikrobiologe an der Mount Sinai School of Medicine in New York und einer der Großen seiner Zunft, bereits im Juni vor übertriebenen Befürchtungen: „Die Gefahr ist nicht so groß, wie sie zu sein scheint.“ Es sei „unwahrscheinlich, dass sich das Virus zu einer extrem tödlichen Variante entwickelt“, mahnte er, zumal ihm genau das Protein fehle, das bei früheren Epidemien so fatale Wirkungen hatte.
Doch merkwürdig: Trotz all der unbestritten seriösen Einwände halten die WHO und die ihr verbundenen Impfstrategen aller Länder eisern an ihren Plänen fest und werden mindestens 20 Milliarden Dollar für eine Massenimpfung ausgeben, deren Nutzen unklar ist. Würde die gleiche Summe für die Eindämmung der saisonalen Grippe eingesetzt, könnten gewiss mehr Menschenleben gerettet werden. Geht es also doch um gut organisierte Interessen statt um Gesundheitsschutz?
Als Indiz dient vielen Kritikern etwa der Umstand, dass noch bis Anfang Mai die Website der UN-Gesundheitswächter eine Pandemie als Ausbreitung „eines neuen Influenzavirus“ definierte, „der zu weltweiten Epidemien mit enormen Zahlen von Toten und Kranken führt“. Genauso stand es auch in einem Handbuch der WHO von 2005. Doch parallel zur Ausrufung der zweithöchsten Warnstufe verschwand diese Beschreibung plötzlich von der WHO-Seite. Der britische Epidemiologe Thomas Jefferson erhob darum den Vorwurf, die Funktionäre hätten „eigens ihre Definition“ geändert, um endlich ihre über Jahre aufgebauten „Maschinerie“ in Gang setzen zu können.
Gestrichen worden sei lediglich eine „veraltete Formulierung“, meint dagegen WHO- Sprecher Gregory Hartl. Die offiziellen Richtlinien zu den Pandemiewarnstufen hätten sich stets nur auf die „geografische Verbreitung“ neuer Erreger bezogen. Auch Grippekoordinator Fukuda weist den Vorwurf der Manipulation zurück. Die Zahl von Schwerkranken oder Toten sei „kein klares Kriterium“ für die Ergreifung von Abwehrmaßnahmen, sondern allein die schnelle Verbreitung eines Virus, deren Konsequenzen man nicht abschätzen könne. Zudem seien die Pandemie-Warnstufen nicht willkürlich, sondern in einem Beratungsprozess mit mehr als 100 externen Fachleuten festgelegt worden.
Doch womöglich liegt genau da das Problem. Denn die Gemeinde der Grippeforscher ist der Pharmaindustrie eng verbunden. Zwar versichern die WHO-Beamten, dass ihre Berater auf Interessenkonflikte geprüft seien. Aber allzu genau können diese Prüfungen nicht ausfallen. So war an der Ausarbeitung der Richtlinie, die es geradezu erzwingt, auch eine harmlose Influenzavariante zur globalen Bedrohung zu erklären, zum Beispiel der deutsche Mediziner Robert Haas beteiligt, der beim staatlichen Robert-Koch-Institut in Berlin die Pandemieplanung koordiniert. Haas, so berichtete der „Spiegel“, ist aber auch Berater bei der „European Scientific Working Group on Influenza“, die „die Vorteile und die Sicherheit von Influenza-Impfstoffen und antiviralen Medikamenten“ propagiert und dafür unter anderem von den Impfstoffherstellern GlaxoSmithKline (GSK), Novartis, Baxter und Sanofi finanziert wird. „Präsident“ der Lobbygruppe ist der niederländische Virologe Albert Ostherhaus, der wiederum Mitglied der jüngst eingerichteten WHO-Arbeitsgruppe zu Impfstoffen gegen das neue H1N1-Virus ist.
Den Vorsitz in der WHO-Expertengruppe für Impfstoffe führt David Salisbury, der Leiter der Impfstoffabteilung im Londoner Gesundheitsministerium. Ihm werfen britische Kritiker vor, dass er einst das Gesuch der Vorläuferfirma von GlaxoSmithKline unterstützte, sie von der Haftung für einen Impfstoff gegen Masern, Mumps und Röteln zu befreien, obwohl dieser in anderen Ländern bereits wegen schwerer Nebenwirkungen vom Markt genommen worden war. Nun war Salisbury maßgeblich daran beteiligt, dass die WHO im Juli auch solche Impfstoffe gegen die Schweinegrippe empfahl, über deren mögliche Nebenwirkungen noch gar keine sicheren Aussagen möglich sind.
Ins gleiche Bild passt auch die Geschichte des deutschen Epidemiologen Klaus Stöhr. Als Leiter des WHO-Grippeprogramms propagierte er sechs Jahre lang die Formel, es sei nicht die Frage ob, sondern nur wann die nächste Grippepandemie zuschlage. Als im Frühjahr 2005 in Ostasien einige Dutzend Menschen an einem Grippevirus erkrankten, das von Geflügel auf Menschen übergesprungen war, nutzte Stöhr die Gelegenheit: Werde das Virus erst einmal „einfach übertragen, werden viele Menschen sterben“, erklärte er – und sprach von Millionen Toten. Das trat zwar niemals ein. Aber die Warnung zeigte Wirkung. Zahllose Regierungen begannen für den ausgemalten Ernstfall zu planen und schlossen Verträge mit potenziellen Impfstofflieferanten. Vor diesem Hintergrund war es nur logisch, dass Stöhr schließlich Anfang 2007 zum Pharmakonzern Novartis wechselte, um dort die Entwicklung von Grippeimpfstoff voranzutreiben.
Die fragwürdige Verquickung von öffentlichem Auftrag und privatem Geschäft ist Ergebnis des Forschungsdilemmas der Medizin. Weil die Regierungen kaum noch in die medizinische Forschung investieren, sind die Medizinwissenschaftler auf die Industrie angewiesen, um überhaupt forschen zu können. Im Ergebnis gibt es fast keine wirklich unabhängigen Experten. Auch von den 16 Mitgliedern der „Ständigen Impfkommission“ des Robert-Koch-Instituts haben nur vier keine Verbindungen zu Impfstoffherstellern. So konzentriert sich die Forschung auf die Bereiche, die kommerziellen Gewinn versprechen. Und heraus kommt eine Symbiose, bei der Forscher wie Manager das gleiche Interesse verfolgen: die praktische Anwendung ihrer Arbeitsergebnisse, notfalls auch ohne echten Notfall.
So spricht viel dafür, dass die WHO-Grippestrategen im besten Glauben handeln und doch nur Teil eines von Geschäftsinteressen getriebenen Mainstreams sind, der alles ausblendet, was nicht ins Konzept passt. Wie weit diese Verstrickung geht, zeigt nicht zuletzt, wie unkritisch auch die WHO bis heute den Einsatz des vermeintlichen Grippekillers Tamiflu des Pharmakonzerns Roche propagiert. Dessen einzig belegte Wirkung besteht darin, dass bei Grippekranken die Dauer der Symptome im Schnitt um einen Tag verkürzt wird. Auf Druck der US-Überwachungsbehörde musste der Konzern auf seiner Website ausdrücklich klarstellen, es sei „nicht bewiesen, dass Tamiflu eine positive Wirkung auf Sterblichkeit oder Dauer der Krankenhausbehandlung infolge von saisonaler, Vogel- oder Pandemiegrippe hat“. Die WHO aber legte sogar einen Vorrat Tamiflu an, und ihre Funktionäre profilieren sich mit der Übergabe der Pillen an arme Länder.
Dieser Umgang mit der Virengefahr sei nicht nur Verschwendung, sondern auch „sehr gefährlich“, warnt WHO-Kritiker Jefferson. Man konzentriere sich nur deshalb auf die Influenza, weil es dafür bereits verkäufliche Impfstoffe gebe. Tatsächlich aber gebe es an die 200 verschiedene Erreger, die grippeähnliche Erkrankungen verursachen und nicht minder gefährlich seien, warnt Jefferson. Zum Beleg verweist er auf die SARS-Seuche, die von einem Corona-Virus verursacht wurde, im Jahr 2003 in China viele Menschen das Leben kostete, aber bis heute kaum erforscht ist, weil sich damit „kein großes Geld und keine Karriere machen“ ließen.
Zugleich tue sich ein weiteres Risiko auf, das nicht minder groß sei, warnt auch Wolf-Dieter Ludwig, der Leiter der unabhängigen Arzneimittelkommission: „Wer bei harmlosen Infektionskrankheiten Panik“ verbreite, verliere „seine Glaubwürdigkeit“ und laufe so „Gefahr, dass sinnvolle Empfehlungen im wirklichen Ernstfall nicht mehr beachtet werden“. Anders ausgedrückt: Auch ein Fehlalarm kann tödliche Folgen haben.
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48 Kommentare
Debatten
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Dürfen Regierungen Panik verbreiten?
Je weiter die Demokratie Dissoziirt wird um so ist sie ihr Gegenteil = eine feudale Lobbiistenveranstalung!Das kranke Geldsystem soll auf diese Art geschützt werden und die Alternative vernebelt!
http://freigeldpraktiker.de/weltenaufgang/blog/article/nur-zwei-buecher
Wo impfen lassen?
ich will mich in berlin gegen H1N1 impfen lassen. Problem: Die Hausärzte führen die impfung nicht durch und die Gesundheitsämter liefern keine informationen.Was tun?
Wo impfen
Die Gesundheitsämter sind die richtige Anlaufstelle für informationen, ggf. auch für die impfung.Welche Ärzte in berlin impfen, ist bisher noch unklar. in kleinen Praxen ist die impfung nicht möglich, weil mindestens 10 impfdosen pro Tag angemischt und geimpft werden sollten.
Schlaue Bauern
Wie wäre es, dem lieben Gott dafür zu danken, dass äußere Umstände dich vom freiwilligen Gang zum Schafott abhalten...Schweinegrippe und saisonale Influenza primär durch Trinkwasser ausgelöst
Schweinegrippe ist unter Menschen ansteckend, sekundär. influenza wird aber primär durch kaltes Trinkwasser ausgelöst. Menschen scheiden das Schweinegrippevirus mit Erbrochenem und Durchfall aus, via Abwasser in Gewässer. Schweine sind im Winter bis zu 90% mit influenza durchseucht. Tiere verschmutzen durch Fäkalien und Ausscheidungen aus Nase und Maul/Schnabel das Wasser. Alle Menschen haben Kontakt zum Trinkwasser. Alle Gewässer sind mit Viren belastet. Viren bleiben im kalten Wasser lange ansteckend. Deshalb treten influenzaepidemien im Winter auf. Kleine Viren werden im Wasserwerk unzureichend oder gar nicht gefiltert. im Winter wird uns die Schweinegrippe via Trinkwasser anstecken.Die Erde ist eine Scheibe, die Sonne dreht sich um die Erde, Cholera kommt mit Tröpfchen wie die influenza, abweichende Meinungen verfolgt die inquisition der staatlich verordneten Wissenschaft!
soddemann-aachen@t-online.de
http://sites.google.com/site/trinkwasservirenalarm/Trinkwasser-Viren
Die Theorie mit dem Trinkwasser hat einen Schönheitsfehler:
warum sind nur 0,0019 Prozent der bundesbürger zur Zeit sichtbar an A/H1N1 erkrankt und nicht 100 %?Ende des 19. Jahrhunderts waren es unsichtbare Mikroben, die durch die Luft flogen und Mensch und Tier krank machten. Der Theorie verdanken wir die impfstoffe.
Was aber, wenn Viren und bakterien ständig in Mensch und Tier leben und nur bei einem heruntergefahrenen immunsystem ihre krankmachende Wirkung entfalten?
Auch Louis Pasteur soll am Ende seines Lebens dem von aussen kommenden Erreger abgeschworen haben: "Der Erreger ist nichts, der boden ist alles."
Das bedeutet wenn der boden - in dem Fall: der menschliche ( oder tierische ) Körper mit allem versorgt wird, das für den Erhalt eines funktionierenden immunsystems nötig ist, dann vermehren sich die "Erreger" nicht und der Mensch ( das Tier ) bleibt gesund.
im Fall von Grippe mehren sich die Hinweise, dass ein starker Licht( Vitamin-) mangel während der Wintersaison die Vermehrung von Grippeviren im Februar und März und das Auftreten von Grippefällen begünstigt. Menschen, die während der Sommersaison einen ausreichend hohen Vitamin D Spiegel aufgebaut haben und diesen durch die Aufnahme von Vitamin D Konzentraten im Winter hoch halten, erkranken wesentlich seltener an Grippe ( und anderen schweren "Zivilisationskrankheiten" ).
Jeder kann das ausprobieren, indem er seinen Hausarzt zu einer blutanalyse auf Vitamin D und bei Mangel zu einem Dauerrezept für das Vitaminüberredet ( selbst zu bezahlen). Lassen Sie sich unbedingt das Ergebnis aushändigen! Labore und Ärzte bezeichnen einen Vitamin-D-Gehalt, der einem Mangel entspricht, schon mal als "normal". So erging es dem Autor Nicolai Worm. Er musste ausserdem mit seinem Arzt über das Rezept für ein hochdosiertes Vitamin-D-Präparat verhandeln, wie er in seinem buch "Heilkraft D" beschreibt.
Just One pill away
Vitamin D in a New Light
Impfstoffe gegen Verkehrstod- und Tabakrauch-Pandemie dringend gesucht!
...denn jedes Jahr verunglücken allein in Deutschland rund 400.000 Menschen durch Verkehrsunfälle, davon 4000 tödlich, und 100.000 sterben hier jährlich an den Folgen des Rauchens.Hier geht es um ganz andere Größenordnungen als bei der H1N1-"Pandemie" - dennoch bleiben hier Aktivitäten zur "bekämpfung" aus. Vielleicht, weil man daran nichts verdienen könnte...
Der Impfstoff gegen Nikotinsucht ist in Entwicklung
Es wird immer bizarrer:zuerst weden schwerst suchtigmachende Stoffe wie Zucker in Zigaretten eingebaut, dann werden die rauchenden Menschen von den Suchtstoffen im Tabakrauch abhängig und dann wird ihnen versprochen sie könnten mit weiteren Chemikalien von ihrer Sucht befreit werden.
Und dahinter stecken dann womöglich Konzerne, die beides in ihrem Angebot haben: die Tabakprodukte und den "impfstoff".
Selten freimütiger Artikel
Miracula non sunt multiplicanda: Man soll nicht nach Wundern suchen, wenn es natürliche Erklärungen gibt wie die, dass- Zitat aus ihrem selten freimütigen Artikel - "die Gemeinde der Grippeforscher der Pharmaindustrie eng verbunden" sei.
Die Geschäftemacherei der Pharmaindustrie und in ihrem Schlepptau die ihrer medizinischen Zulieferer wie Ärzte, Apotheker und Kliniken kocht gerade wieder eine heiße Suppe auf, die die Allgemeinheit auszulöffeln hat.
Was ist übrigens aus der tödlichen Vogelgrippe geworden?
Das war auch so eine Schweinerei wie die aktuelle mit der Schweinegrippe!
Endlich ist die Pharmalobby am Ziel ihrer Träume
Schon im Frühjahr wussten sie dass im Herbst eine Schweinegrippe-Epidemie ausbrechen soll.Die müssen gute Hellseher beschäftigt haben.
Es gibt wohl keine bessere und sichere Geldbeschaffungsmethode als diese. Es scheint die Abzocke des Jahrunderts zu werden.
Und alle machen mit, angeführt von den Mainstream-Medien bis hin zu den Lobbyistenhörigen Politikern.
Schöne Zustände hier im Lande.
Lässt schlimmes für die Zukunft ahnen.
Hat da jemand bananenrepublik gerufen ?
Es muss doch - Pobbyistenparteien - Republik - heissen.
Wer übernimmt die Verantwortung?
ich erlaube mir die Frage, wer die Verantwortung für die bestellung des wenig erprobten impfstoffes übernimmt? Wer hatte die idee, die Pharmafirmen grundsätzlich von der Verantwortung für mögliche Nebenwirkungen zu befreien? Hatte das Gesundheitsministerium keine Fachleute, die ihnen die verschiedenen impfstoffe und deren Eignung/Nichteignung erklärt haben?Frau Ministerin a. D., Sie haben für die Entscheidungen zur Grippeimpfung die Verantwortung. Geht diese Verantwortung nun an ihren Nachfolger über?
Vielen Dank für den ausführlichen Hintergrundartikel an den Tagesspiegel.
Kann die Presse...
... nicht mal einfach damit aufhören, dieses Thema permanent am Laufen zu erhalten? Es ist es nicht wert.Eine wohltuende Abweichung von der Panikmache
und gleich soll damitaufgehört werden?Nur der Titel passt nicht zum Artikel.
Dem Lob für diesen
hervorragenden Artikel kann man sich nur anschließen. Sehr lesenswert und weierhin aktuell auch sein Artikel "Ein Parlament entmachtet sich selbst" vom März diesen Jahres.Aber zur neuen influenza. Was die WHO im Großen beobachtet, das in dem Artikel beschriebene Ausbleiben des herkömmlichen H3N2 Grippeerregers, könnte sich - noch mit viel Vorbehalt und Konjunktiv, die Grippesaison ist noch jung - evtl. auch hierzulande abzeichnen. in der dritten Abbildung von oben, links, ist zu sehen, dass - zumindest von den aus dem ganzen Land ans RKi eingeschickten Proben - bisher nur eine einzige infektion mit H3N2 nachgewiesen wurde (blau). Alle anderen infektionen sind von der neuen Variante verursacht.
http://influenza.rki.de/Diagrams.aspx?agiRegion=0
Super !!
Schöner Artikel. So viel Mut haben nicht viele Autoren.Doch ist die Wahrheit noch viel schlimmer ?
Das interview von Jane bürgermeister finde ich sehr beängstigend. Steckt vielleicht hinter der impfaktion eine noch viel schlimmere Absicht ?
1. Teil: www.youtube.com/watch?v=5_R5EHn9lOY
2. Teil: www.youtube.com/watch?v=NdVSytKCC78
Globale Züge rollen schnell...
nach der bankenkrise ein weiteres erstaunliches beispiel, wie schnell und heftig globale Züge ins Rollen kommen. Die Tatsache, dass etwas weltweit gemacht wird, führt zum allgemeinen Kritikverlust. Egal ob es sich um ein Schneeballsystem mit Zertifikaten handelt oder eine globale impfkampanie, es ist extrem schwer sich diesem Sog zu entziehen. ich glaube wir stehen erst am Anfang einer Entwicklung, in der weltweite Manipulationen (finanzmarkttechnischer, gesundheitspolitischer, wwwtechnischer oder ideologischer Art) wie Epidemien über den Erdball fegen. im Zeitalter des scheinbaren individualismus werden wir uns wieder verstärkt mit Massenpsychologie beschäftigen müssen. Es muss auch wieder die Frage erlaubt sein, wer denn an den globalen Schalthebeln sitzen darf? Sollen das weiterhin die Siegermächte des Kapitalismus sein, oder müssen wir zu einer globalen Demokratie kommen?Eines ist aber sicher. Die globalen Konzerne werden uns weiterhin mit Krisen überziehen, egal ob sie GlaxoSmithKline, Novartis, Gazprom, Lehman oder Stanley-Morgan oder Nestle heissen. Wir müssen lernen, diese Organisationen international zu kontrollieren.
Danke
Liebe Tagesspiegel-Redaktion,das ist der erste kritischste, man möchte schon sagen, erste echte journalistische Artikel zu diesem Thema, den ich in den Massenmedien bisher lesen durft. Ganz großes Kino, vielen Dank dafür und weiter so. Das nenne ich echten Journalismus.
Auch ich werde Sie ab jetzt in meine Favoriten aufnehmen.
Anstatt aber die Ursachen zu bekämpfen
(Verbot grenzüberschreitender Tiertransporte und der entsetzlichen Massentierhaltungen, wo sich durch den permanten Streß, die hochbelastete Stall-"Luft" sowie die Massierungzigtausender armer Tiere auf engstem Raum Seuchen aller Art in Windeseile verbreiten können), sucht die Pharmaindustrie, unterstützt von hörigen Politikern und Medien, wiederum nach milliardenschweren neuen Profitquellen.
Taugen die alten Medien doch noch was?
Nach den ganzen verdrehten Artikeln zur Piratenpartei (auch im Tagesspiegel) war mein bild von der Qualität der alten Medien nicht mehr besonders gut, aber dieser lesenswerte Artikel zeigt, dass es doch noch Perlen gibt. Danke dafür.Profit als Wirtschaftsziel
Man sieht, wo dieses Ziel uns hinführt. Genauso bei der Altersvorsorge: Hier führt die "Demographiegefahr" uns zu privaten gewinnträchtigen Vorsorgeprodukten.Danke !
Der beste Artikel den ich zu diesem Thema gelesen habe!Danke Herr Schumann !
Fortsetzun?
Und Sie können noch weiter gehen: weltweit, von Wissenschaftlern unterstützt, von Ärzten unterstützt wird vor den inhaltstoffen gewarnt, werden die kurzgehaltenen Probezeiten, ausgefallene Tests dokumentiert - können Sie sich erinnern: anfänglich gehörten auch Schwangere zur abimpfbaren Risikogruppe - bis ein "anerkannter" Medizinverständiger den Mund aufmachte: "Den Stoff, bitte, nicht den Schwangeren!?" Es folgte ein hüstel,hüstel im Gesundheitsministerium - hätten wir fast alle unsere Volkskörpererweiterungsträgerin mit darin befindlicher Frucht verloren; nur weil die Kohle machen wollen?Und die Regierung ist so erpressbar, dass sie sogar ihren Wilhelm unter Testreihen an ihrem Volk setzt? Was haben die den zu vertuschen? Und: müssen wir das überhaupt noch wissen? Haben wir es noch nicht augenscheinlich, dass unsere Führer uns ins Abseits, mit dem Gesicht an die Wand führen?
p.s.: in einem auch deutschsprachigen Nachbarland ist eine Journalistin so in Rage über die Ergebnisse ihrer Recherche über Schiebereien und Lobbyismus, beweisen von absichtlicher Vergiftung der impfstoffe, dass sie ihr Gesundheitsministerium und den Kanzler wegen versuchtem Massenmord anklagte
Fortsetzung?
Und Sie können noch weiter gehen: weltweit, von Wissenschaftlern unterstützt, von Ärzten unterstützt wird vor den inhaltstoffen gewarnt, werden die kurzgehaltenen Probezeiten, ausgefallene Tests - können Sie sich erinnern: anfänglich gehörten auch Schwangere zur abimpfbaren Risikogruppe - bis ein "anerkannter" Medizinverständiger den Mund aufmachte: "Den Stoff, bitte, nicht den Schwangeren!?" Es folgte ein hüstel,hüstel im Gesundheitsministerium - hätten wir fast alle unsere Volkskörpererweiterungsträgerin mit darin befindlicher Frucht verloren; nur weil die Kohle machen wollen?Und die Regierung ist so erpressbar, dass sie sogar ihren Wilhelm unter Testreihen an ihrem Volk setzt? Was haben die den zu vertuschen? Und: müssen wir das überhaupt noch wissen? Haben wir es noch nicht augenscheinlich, dass unsere Führer uns ins Abseits, mit dem Gesicht an die Wand führen?
p.s.: in einem auch deutschsprachigen Nachbarland ist eine Journalistin so in Rage über die Ergebnisse ihrer Recherche über Schiebereien und Lobbyismus, beweisen von absichtlicher Vergiftung der impfstoffe, dass sie ihr Gesundheitsministerium und den Kanzler wegen versuchtem Massenmord anklagte
Bravo...
endlich mal eine Darstellung, die nicht einfach nur mit dem Chor tönt.Jane Bürgermeister
.. hat dieses Thema ausreichend recherchiert. bitte sie googeln und durchlesen und dann auch mal in den Zeitungen abdrucken, wenn diese beweisen wollen, dass sie nicht in den gleichen Kartellen sitzen, wie die Pharma.