Welt : Schwere Brände: Acht Tote in Südeuropa

Bei den schweren Bränden im Süden Europas sind acht Menschen ums Leben gekommen. Allein in der griechischen Region Epirus im Westen des Landes kamen nach offiziellen Angaben seit Donnerstag sieben Menschen in den Flammen ums Leben. An der Küste Kroatiens starb ein Mann, der bei der Brandbekämpfung helfen wollte. In der Region um Split war am Vortag der Katastrophenzustand ausgerufen worden. In Griechenland wüteten rund zwanzig der 126 am Donnerstag ausgebrochenen Brände auch am Freitag noch - vor allem in Epirus in der Nähe der albanischen Grenze und im Zentrum des Peloponnes. Heftige Winde behinderten die Arbeiten der 200 Feuerwehrleute, schwächten sich am Freitag aber langsam ab. "Die Situation wird besser", sagte der Generalsekretär von Epirus, Elias Iliakopoulos. Die griechische Innenministerin Vasso Papandreou bezeichnete die Lage insgesamt als "sehr ernst". Wegen der Brände in anderen südeuropäischen Ländern könne dort keine Hilfe angefordert werden. In der Region von Split waren am Freitag erst 13 von 21 Bränden unter Kontrolle. In Italien hatten die Feuerwehrleute in fast allen Regionen des Südens sowie auf Sizilien und Sardinien mit den Bränden zu kämpfen. In diesem Jahr verbrannten in Italien nach offiziellen Angaben bereits über 66 000 Hektar Wald. In den südeuropäischen Ländern herrscht dieses Jahr ein besonders trockener und heißer Sommer.

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