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Schwerer Schlag : Warum die Trennung von Sylvie und Rafael van der Vaart so tragisch ist

02.01.2013 17:43 Uhrvon
Nach dem Krach zitierte „Bild“ Rafael van der Vaart: „Das war eine große Dummheit. von mir. Ich bin ein Idiot. Es tut mir sehr leid. Das hätte niemals passieren dürfen.“Bild vergrößern
Nach dem Krach zitierte „Bild“ Rafael van der Vaart: „Das war eine große Dummheit. von mir. Ich bin ein Idiot. Es tut mir sehr leid. Das hätte niemals passieren dürfen.“ - Foto: dapd

Sylvie und Rafael van der Vaart galten als Traumpaar, auch weil er in der belastenden Zeit ihres Brustkrebses zu ihr hielt – doch jetzt ist alles vorbei.

Mit einem glanzvollen Auftritt im schulterfreien Abendkleid machte Sylvie van der Vaart beim Dreamball im September in Berlin noch vielen Frauen Hoffnung. Sie kam als Schirmherrin zu der Gala, die Geld auftreibt, um krebskranken Frauen mit Kosmetikseminaren neues Selbstbewusstsein zu geben. Nichts deutete bei dem charmanten Auftritt darauf hin, dass es zu diesem Zeitpunkt in ihrer eigenen Ehe kriselte.

Zur Explosion kam es einem Bericht der „Bild“-Zeitung zufolge am Silvesterabend, als die 34-Jährige holländische Moderatorin nach einem Schlag ihres 29-Jährigen Mannes Rafael in der noch gemeinsamen Hamburger Wohnung in Anwesenheit von zehn Gästen „mit lautem Rums“ zu Boden ging.

Zwar zeigte der ernüchterte Fußball-Star umgehend Reue und bezeichnete sich selbst als „Idioten“. Aber die Ehe steht offensichtlich vor dem Aus.

Das mag öfter vorkommen bei Paaren, die in einer Glamour-Welt leben, in der es noch wichtiger ist als im normalen Leben, sexy und fit und schön zu sein. In diesem Fall ist es aber besonders schade, weil die beiden als vorbildlich in einer ganz besonderen Hinsicht galten.

Im Sommer 2009 nämlich fiel ein Schatten auf das ansonsten glanzvoll inszenierte Leben des Paares. Da erkrankte die damals 31-Jährige Moderatorin an Brustkrebs. Zwar wurden keine Metastasen entdeckt, und der Arzt versprach auch vollständige Genesung. Dennoch aber war die Erkrankung von vielen Ängsten begleitet. Darüber sprach van der Vaart nur wenige Wochen danach öffentlich beim „Dreamball“ in Berlin. Dort kamen sonst immer wieder auch Schicksale von Frauen zur Sprache, die nicht nur mit der Krankheit fertig werden mussten, sondern darüber auch noch von ihren Männern verlassen wurden.

Ihr Mann Rafael habe sie immer wieder getröstet und zum Arzt begleitet, erzählte sie. Für viele Frauen, die sich vor der Krankheit und die möglichen Auswirkungen auf ihre eigenen Ehen fürchten, war das ein echtes Hoffnungssignal. „Egal, was kommt, wir stehen das durch“, sagte der Mittelfeldspieler damals. Wenn ein Fußball-Star wie Rafael van der Vaart in schweren Zeiten so treu zu seiner Frau steht, dann konnte das ja auch eine Vorbildwirkung haben auf andere Männer.

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