Welt : SCIUPAFEMMINE

Casanova, Frauenheld – oder doch eher der Typ Mann, den man in Italien

„sciupafemmine“ nennt, „Frauenverschleißer“? Das schöne, ein wenig böse Wort bezeichnet einen Mann, für den die Masse seiner Eroberungen eher mehr als deren Klasse zählt, einen Serientäter auf dem Felde der Mann-Frau-Beziehungen. Auch dass er für junge Mädchen eine Schwäche hat, steckt im Wort: „Sciupare“, wörtlich für verderben, vergeuden, beschädigen, meint dabei eher den Verderber als den Verführer. So weit, so Berlusconi. Allerdings darf „lo sciupafemmine“seine beeindruckende Strecke nicht unlauteren Mitteln verdanken. Er muss sie durch Charme, Verführung, Schönheit bekommen haben. Geld und Macht hat ein echter sciupafemmine nicht nötig. ade

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