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Sechsjähriger ertrunken : Bodensee: Sieben Tote in zwei Wochen

Im nordwestlichen Teil des Bodensees ist ein Sechsjähriger ertrunken. Der Junge war mit Freunden im Überlinger See baden. Im Bodensee sind nun sieben Menschen in nur zwei Wochen ertrunken.

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Ein Sechsjähriger ist im nordwestlichen Teil des Bodensees ertrunken. Er war am Donnerstag mit seinen beiden fünf und sechs Jahre alten Freunden im Überlinger See baden, wie die Polizei am Freitag berichtete. Plötzlich sahen die beiden Jungen ihren Freund nicht mehr.

Wenig später entdeckten Badegäste den Sechsjährigen leblos im Wasser treibend. Ein Arzt, der in der Nähe Tennis gespielt hatte, versuchte, den Jungen zu reanimieren. Der Notarzt, der kurze Zeit später eintraf, stellte den Tod des Kindes fest. Ob die Kinder alleine am See waren, konnte die Polizei zunächst nicht sagen.

Sieben Tote in zwei Wochen

Innerhalb von nur zwei Wochen seien auffallend viele Menschen im Bodensee gestorben, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Der erste Badeausflug mit tödlichem Ende hatte sich am 4. Juli ereignet. Ein 80-Jähriger war beim Schwimmen verunglückt und kurz darauf in einer Klinik gestorben. Zuletzt hatte eine Frau am Dienstag ihren 77 Jahre alten Ehemann beim Baden nahe Langenargen verloren. Wie jedes Jahr lockt das schöne Wetter viele Badegäste an den Bodensee. Die Behörden warnen alle Badenden davor, unbeobachtet in zu tiefes Wasser zu schwimmen und das Wetter nicht zu unterschätzen. (dpa)

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