Sehr stilles Örtchen : Brite vier Tage in Toilette eingesperrt

Ein 55-jähriger Mann hat in Schottland vier lange und eiskalte Tage in einer öffentlichen Toilette ausharren müssen. Die Türklinke war abgebrochen. Zu seinem Glück hatte er einmal einen Überlebenskurs besucht.

LondonDavid Leggat verbrachte 16 Stunden am Tag in völliger Dunkelheit, berichtete der "Aberdeen Evening Express". Um nicht zu verdursten, musste der 55-Jährige das Toilettenwasser trinken. "Ich hatte nichts zu essen bei mir, also trank ich kaltes Wasser, um am Leben zu bleiben", berichtete der ehemalige Lehrer nach seiner Befreiung.

Der Vorfall ereignete sich in einem Sportklub in Aberdeen. Leggat wurde erst gerettet, als eine Reinigungskraft seine Hilferufe hörte und Alarm schlug. "Ich ging wie gewöhnlich zur Arbeit, da hörte ich plötzlich jemanden schreien", sagte Cathy Scollay. Leggat sei nicht im besten Zustand gewesen. "Er zitterte ein bisschen und war weiß wie eine Wand."

Leggat hatte einmal einen Überlebenskurs belegt: "Dadurch wusste ich, dass ich meine Füße warm halten muss. Also ließ ich ständig heißes Wasser in ein Bassin laufen und stellte meine Füße rein, um Wärme in meinen Körper zu schießen." Die Abwesenheit des 55-Jährigen wurde nicht bemerkt, weil Leggat unverheiratet ist und allein wohnt. Zudem werden die Toiletten im Winter kaum benutzt. (smz/mhz/AFP/dpa)

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