Welt : Sein Imperium

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Seit einem Jahr ist Michael Bloomberg Bürgermeister von New York. Der Nachfolger Giulianis hat seither die Zahl der Mitarbeiter in der städtischen Verwaltung um 5000 reduziert. Auch die Kriminalität, bereits zuvor stark reduziert, ging weiter zurück. Blommberg hat sich vorgenommen, die Stadt aus der wirtschaftlichen Krise zu führen. Das Defizit New Yorks ist im kommenden Jahr so hoch wie das geschätzte Vermögen des Bürgermeisters: Es beträgt fünf Milliarden. Doch Bloomberg hat nicht vor, mit seinem eigenen Geld das Defizit auszugleichen. Aber er ist auf bestem Weg, die Stadt erfolgreich zu sanieren.

Der Milliardär verfügt über ein verzweigtes Medienimperium. Anfang der 90er Jahre startete er die Nachrichtenagentur „Bloomberg Business News“, die sich zuerst auf Wirtschaftsnachrichten spezialisierte, aber später als „Bloomberg News“ auch Politik und Sport bedient. Zum Konzern gehören auch zehn Fernsehsender („BloombergTV“), Radiostationen („Bloomberg-Radio“) ein Buchverlag („Bloomberg-Press“) und ein Internet-Dienst („Bloomberg-online“).

Bloomberg achtete immer darauf, dass seine Aktivitäten mit seinem Namen verbunden blieben. Rückgrat des Unternehmens blieben trotz aller Medienunternehmungen immer die „Bloomberg-Terminals“. 95 Prozent des Umsatzes entfallen auf die Terminal-Einnahmen. Die Terminals bieten Programme für den Börsenhandel und gelten als nahezu konkurrenzlos.

Bloomberg, der sich gerne von der übrigen Politik distanziert, kündigte an, dass er eine zweite Amtszeit anstrebt. Tsp

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