Software-Mängel : Windows Vista virenanfällig

Microsofts neues Betriebssystem erkennt trotz integriertem Schutz längst nicht alle Schädlinge. Nutzer sollten deshalb weiter auf eigene Virenscanner setzen.

München - Zu diesem Ergebnis kommt ein Test der Computerzeitschrift "PC Professionell" (Heft 08/2006). Demnach entdeckte der in Vista integrierte Schutz namens Windows Defender im Versuch mit nicht aktivierter Spyware auf einem Rechner nur neun von 34 verschiedenen Schädlingen.

Bei der Installation von zehn Spyware-Programmen habe sich Vista nur zweimal mit deutlichen Gefahrenhinweisen gemeldet, berichtet die Zeitschrift. Sonst werde ein "nicht identifiziertes Programm" gemeldet.

Defender zeige danach sechs Gefahren und entferne angeblich alle vollständig. Bei der Nachbearbeitung mit anderen Scan-Programmen zum Auffinden von Schädlingen seien jedoch noch neun weitere Spyware-Relikte gefunden worden. (tso/ddp)

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