Welt : Sollte Bestechung Strauss-Kahn helfen?

New York - Freunde von Dominique Strauss-Kahn versuchen das Zimmermädchen nach Angaben der „New York Post“ durch Bestechung zum Schweigen zu bringen. Freunde des Ex-IWF-Chefs seien heimlich an die Familie der Frau im westafrikanischen Guinea herangetreten und hätten eine größere Geldsumme für ihr Schweigen geboten. Es soll um eine siebenstellige Summe gehen. Die Zeitung bezieht sich auf Aussagen aus dem Freundeskreis von DSK. Laut „New York Post“ leben die Mitglieder ihrer Familie von durchschnittlich 45 Dollar im Monat. Die DNA-Proben von DSK stimmen mit Spermaspuren an der Bluse des mutmaßlichen Opfers überein. Das sickerte aus Ermittlerkreisen durch, wie das „Wall Street Journal“ und der Sender France 2 berichten. Laut France 2 sollen auch Spuren auf dem Teppich überprüft werden. Offiziell wurden diese Angaben nicht bestätigt. Eine Übereinstimmung von Spuren und den DNA-Proben sind ein Beleg für einen sexuellen Akt, aber nicht für die Anwendung von Gewalt. Frankreichs Regierungslager hat vom Sturz von DSK, der als sozialistischer Herausforderer bei der Präsidentenwahl 2012 galt, nicht profitiert. Nach jüngsten Umfragen wünschen sich 57 Prozent weiterhin einen Sieg der Linken – ein Punkt mehr als vor Bekanntwerden des Skandals. AFP/dpa

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