Dystopien und Gegenwart : Club der Visionäre

Dank Trumps „alternativer Fakten“ verkaufen sich "1984" oder "Schöne neue Welt" wie lange nicht mehr. Warum klassische Dystopien wieder aktuell sind

George Orwell gab dem Überwachungsstaat eine Gesicht. Hier ein Bild des "Großen Bruders" aus einer Verfilmung des Romans.
George Orwell gab dem Überwachungsstaat eine Gesicht. Hier ein Bild des "Großen Bruders" aus einer Verfilmung des Romans.Foto: imago stock&people

Nachdem Trumps Beraterin Kellyanne Conway die offensichtlichen Unwahrheiten ihres Chefs kurzerhand zu "alternativen Fakten" erklärt hatte, schnellten die Verkäufe von George Orwells Buch "1984" in die Höhe. Denn die 1949 erschienene düstere Zukunftsvision, in der die Partei des "Großen Bruders" mittels „Neusprech“ und „Doppeldenk“ die Geschichte fälscht, liefert immer noch überzeugende Erklärungen für solche Kommunikationsstrategien. "Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft", schreibt Orwell.

Was wir aus den Klassikern der dystopischen Literatur wie "Wir", "Der Report der Magd" oder "Das Orakel vom Berge", das derzeit erfolgreich unter dem Original-Titel "The Man in the High Castle" als TV-Serie läuft, über die Gegenwart lernen können, haben wir in unserem großen Überblick zusammengetragen.

Klicken Sie einfach auf das untenstehende Bild.

Autoren

18 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben