Sebastian Leber schaltet nie ab : Die dümmsten Drohnen der Welt

Werden Drohnen uns bald bei jedem Schritt und Tritt filmen? Es geht noch viel schlimmer. Drei selbstgebastelte Drohnen, denen sicher keiner begegnen will.

von

Erinnern Sie sich an den österreichischen Skirennfahrer Marcel Hirscher, der im vergangenen Dezember in Italien beinahe von einer herabstürzenden Kameradrohne erschlagen worden wäre? Vergessen Sie das, es war Kinderkram. Jedenfalls im Vergleich zu den Drohnen, die sonst so auf die Menschheit losgelassen werden. Lange Zeit dachten wir, die Maschine, die unsere Spezies einst auslöschen wird, ist aus flüssigem Metall und rennt in Gestalt eines Polizisten durch die Gegend. Wir wussten ja nicht, dass sie Rotorblätter haben wird.

Platz 3: Die Flammenwerfende

Der 19-jährige Austin Haughwout aus Clinton, Connecticut wird im Juli 2015 zu einer regionalen Berühmtheit, als er auf Youtube ein kurzes Video veröffentlicht, in dem er eine selbstgebaute Drohne mit halbautomatischer Handfeuerwaffe durch den Wald steuert. Sein Vater verteidigt ihn und sagt, Austin sei eben kreativ veranlagt und experimentierfreudig. Außerdem behauptet er, der Sohn sei beim Bau von einem Hochschullehrer unterstützt worden, was dieser bis heute aber energisch bestreitet. Drei Monate später legt Austin nach und präsentiert eine Drohne, die auf Kommando einen Flammenwerfer aktiviert. Austin Haughwout sagt: “Eine bewaffnete Drohne an sich ist kein Problem. Es ist höchstens der Typ, der sie steuert.”

Platz 2: Die Strahlende

Im April 2015 landet ein 40-jähriger Japaner seine selbstgebaute Drohne mitten in Tokio - auf dem Dach des Amtsitzes von Premierminister Shinzo Abe. Als das Gerät zwei Wochen später bemerkt wird, riegeln Sicherheitskräfte die Umgebung ab. Wie sich herausstellt, führt die Drohne eine leicht radioaktive Substanz mit sich. Der Mann sagt, es handle sich um eine Protestaktion gegen Atomkraft. Vom Flug selbst existieren keine Videoaufnahmen.

Platz 1: Die Sägende

Der Finne Antti Kunnari und zwei ebenfalls wahnsinnige Freunde haben an ihre Drohne eine Kettensäge montiert. Die steuern sie dann in Ego-Shooter-Perspektive, töten Schneemänner und Eiszapfen. Es gibt auch schon einen Hashtag, der keine Fragen offen lässt: #KillerDrone. Falls Zeitreisen jemals möglich sein werden, bitte unbedingt wen ins Jahr 2016 zurückschicken und diese Finnen eliminieren (Achtung: Schlimme Hintergrundmusik).

Autor

0 Kommentare

Neuester Kommentar