Welt : Sorge nach Berichten um Giftbelastung

Angesichts des Vorkommens von giftigem Tributylzinn in Wegwerfwindeln sollten besorgte Eltern nach Ansicht von Verbraucherschützern für ihre Babys Baumwollprodukte nutzen. Wer sicher gehen möchte, könne die althergebrachten Windeln verwenden, riet die Berliner Verbraucherzentrale am Montag.

Nur auf den ersten Blick seien waschbare Windeln kostspielig, erklärte die Verbraucherzentrale. Eine komplette Ausstattung sei für weniger als 500 Mark zu haben. Für Wegwerfwindeln müsste dieser Betrag allein im ersten Lebensjahr des Kindes berappt werden. Insgesamt brauche ein Kind bis zum Trockenwerden mehr als 6000 Windeln.

Oftmals entschieden sich Eltern aber für Papierwindeln, da die Alternative aus Baumwolle gewaschen, aufgehängt und zusammengelegt werden muss. Die Mehrarbeit übernähmen aber auch Windeldienste. Ein komplettes Wochenset werde beispielsweise für 30 Mark ins Haus gebracht.

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