Soul-Diva : Amy gibt zu: Ich bin eklig, wenn ich betrunken bin!

Modezar Karl Lagerfeld dürfte enttäuscht sein: Seine Muse Amy Winehouse hat ihre pechschwarze Mähne gekürzt und platinblond gefärbt. Und sie bekennt: Ohne Alkohol bin ich unausstehlich.

Diana Maier
Winehouse
Bisher war nur eine Strähne blond im Haar von Amy Winehouse. -Foto: ddp

Was soll man davon halten?

Eine peroxid-blonde Strähne im schwarzen Schopf gab es schon länger. Aber nun hat Amy - always in trouble - Winehouse, erfolgreichste Soulsängerin der Gegenwart, ihrem Äußeren eine akute Trendwende fürs neue Jahr verpasst: Schluss mit der Bienenkorbfrisur, raus aus ihrem trashigen 1960-ties Look. Rein in die Optik einer schrulligen Putzfrau die, so urteilte das britische Boulevardblatt "Sun", Eingeweihte an Hilda Odgen in ihrer Rolle bei "Coronation Street" erinnert.

Statt schwarz nun also weißblond. Muss das sein? Frauen, sagt man, ändern ihre Frisur nur aus psychologischen Gründen. Als da wären: Beziehungsende, sprich – der Typ an ihrer Seite ist vom Prinz zum Frosch mutiert und hat nach einem "Danke, war nett!" das Feld zu räumen. Oder: Frau erfindet sich quasi neu – wozu auch gehört, lang geliebte Haarschnitte und zugehörige Farben hinter sich zu lassen.

Wild und durchgeknallt!

Letzteres könnte bei Sängerin Amy Winehouse (24) natürlich der Fall sein. Lange genug ist sie schon am Partymachen. Längst gilt sie bei manchen als weiblicher Konterpart zu Skandalrocker Pete Doherty. Jetzt also der ganzheitliche Wandel? Wobei, die Nachrichten der letzten Tage sprechen eine andere Sprache. Gerade hat Amy in einem englischen Magazin erklärt, dass Alkoholsucht noch schlimmer sei, als von Heroin abhängig zu sein. Alkohol sei "das pure Gift", so die talentierte Sängerin. Außerdem gab die Soul-Diva zu, eklig zu sein, wenn sie betrunken ist und unausstehlich, wenn sie nichts zu trinken bekomme. Das gelte auch für den Besuch im Fitness-Studio – ohne leicht "tipsy" zu sein, mache ihr Sport so gar keinen Spaß.

Ihre Arbeit als Musikerin gefährde aber nicht der Alkohol, sondern diverse Mittelchen, die sie beim Ausgehen konsumiere. In einem amerikanischen Magazin sprach sie davon, dass man mit ihr einfach einen guten Tag haben könne, vorausgesetzt man besorge ihr etwas zu Trinken. Autsch!

Talentiert und unverwechselbar

Auf das Ende ihrer Drogen- und Alkoholexzesse müssen ihre Fans trotzt diverser Besuche von Entzugskliniken also noch etwas warten. Die absolute Kehrtwende ist nicht in Sicht. Völlig ausschließen lässt sich aber auch das zweite Motiv: Amys Ehemann Blake Fielder-Civil ist genau der Typ, den sie an ihrer Seite haben will und den sie – selbst wenn er im Gefängnis sitzt – nicht in den Wind schießt, sondern stattdessen noch ein zweites Mal heiraten würde. Ohne ihn könne sie nicht auf der Bühne stehen, sprach sie und sagte zum Jahresende kurzerhand sämtliche Konzerte ab. Wenn das keine Liebe ist! Bleibt zu hoffen, dass die für sechs Grammys nominierte Stimmlegende ihre Auszeichnung im Februar in Los Angeles persönlich entgegen nimmt. Ob sie dabei die Haare schön hat? Völlig egal!

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