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Spekulationen um Geiselnahme : Missverständnis löst Alarm am Amsterdamer Flughafen aus

Zwei F16-Kampfflugzeuge geleiteten einen Billigflieger mit 180 Passagieren auf die Landebahn des Flughafens Amsterdam-Schiphol. Schnell wird über eine Geiselnahme spekuliert, doch es handelt sich offenbar nur um ein folgenschweres Missverständnis.

Die "gekidnappte" Maschine auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol.
Die "gekidnappte" Maschine auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol.Foto: dpa

Die spanische Fluggesellschaft "Vueling" hat Berichte über eine Geiselnahme bei einem Flug von Malaga nach Amsterdam dementiert. Es habe sich lediglich um ein Missverständnis bei der Kommunikation zwischen Pilot und Tower gehandelt: “Die Maschine habe sich dem Flughafen auf einem unüblichen Weg genähert. Das hat zu einem Missverständnis bei der Kommunikation zwischen Pilot und Kontroll-Tower geführt.“ Das Flugzeug war am Dienstag auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol gelandet und nach Angaben der Militärpolizei von Sicherheitskräften umstellt worden.

Passagiere seien zunächst alle in der Maschine geblieben. Das niederländische Nachrichtenportal www.nu.nl hatte gemeldet, wegen der mutmaßlichen Entführung des Flugzeugs seien zwei F-16 Kampfflugzeuge aufgestiegen. Zunächst wurde auch von der niederländischen Flughafenpolizei bestätigt, dass man mit einer Geiselnahme rechnet. Auf der Internetseite der Zeitung "De Telegraaf" wurde berichtet, dass man mit einer Passagierin telefonisch in Kontakt stehe. Diese hatte berichtet, es sei soweit alles normal - bis auf die Aufforderung, nicht zu den Türen zu gehen. (ho/Reuters)

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